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Ölpreis wieder bei 120 US-Dollar


Ölmarkt  

Ölpreis wieder bei 120 US-Dollar

28.08.2008, 20:51 Uhr | mfu, dpa , t-online.de

Steigende Ölpreise: Tropensturm Gustav erreicht den Ölmarkt (Foto: imago)Steigende Ölpreise: Tropensturm Gustav erreicht den Ölmarkt (Foto: imago) Noch vor wenigen Wochen kannte der Ölpreis nach seinem Höchststand im Juli nur eine Richtung: Der Preis fiel von 147 US-Dollar für ein Barrel der Referenzsorte WTI zeitweise auf 111 Dollar. Doch der Georgien-Konflikt beendete den jüngsten Trend. Jetzt droht auch noch Ungemach durch die Hurrikan-Saison. Der Ölpreis überschritt am Donnerstagnachmittag zeitweise wieder die 120-Dollar-Marke.

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Ölgesellschaften beginnen mit Evakuierung

"Der Tropensturm "Gustav" hält den Ölmarkt weiter in Atem", begründen die Experten der Commerzbank den jüngsten Anstieg. Der Sturm dürfte sich zu einem Hurrikan der Stufe drei entwickeln und am Wochenende die ölreiche Region im Golf von Mexiko und die US-Küste bei Louisiana erreichen. Dort befindet sich ein Großteil der amerikanischen Öl- und Gasförderung. Zahlreiche Ölgesellschaften haben bereits mit der Evakuierung ihrer Öl-Plattformen begonnen.

Gravierende Schäden durch "Katrina"

Welche schweren Auswirkungen ein derartiger Sturm auf den Ölpreis haben kann, zeigt der Hurrikan "Katrina" vom August 2005. Der Hurrikan der Stufe fünf kostete 1500 Menschen das Leben, zerstörte weite Teile von New Orleans und richtete verheerende Schäden in der US-Ölproduktion an. Über 30 Ölplattformen wurden durch den Sturm zerstört oder stark beschädigt. Raffinerien blieben monatelang geschlossen. Der Ölpreis stieg seinerzeit binnen kürzester Zeit auf das heutzutage harmlos erscheinende Allzeithoch von über 70 US-Dollar für einen Barrel der Sorte West Texas Intermediate (WTI) an.

Spannungen mit Russland setzen Ölpreis zu

Neben dem drohenden Sturm hat zuletzt auch der etwas schwächere US-Dollar den Ölpreis beeinflusst. Darüber hinaus belasten die anhaltenden Spannungen mit Russland die Ölmärkte. Ein Überwinden der Marke von 120 Dollar sei in den kommenden Tagen wahrscheinlich, schätzen die Commerzbank-Experten.

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