Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Flugzeugbau: Airbus A380 soll 1000 Sitze bekommen


Flugzeugbau  

Airbus A380 soll 1000 Sitze bekommen

29.08.2008, 09:47 Uhr | bv, dpa-AFX, t-online.de

Bald noch größer: Airbus A380 (Foto: imago)Bald noch größer: Airbus A380 (Foto: imago) Die Deutsche Lufthansa hat Interesse an einem "Super-Airbus" für 1000 Passagiere. Auch Air France-KLM interessiere sich für eine solche verlängerte Version der A380, sagte der Chef des Airbus-Konzerns EADS , Louis Gallois, der in Dresden erscheinenden "Sächsischen Zeitung" (Freitag). Die Langversion A380- 900 des größten Passagierflugzeuges der Welt mit 525 Plätzen in der Standardversion hat Airbus von Anfang an eingeplant. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll aber erst 2010 entschieden werden, ob das Flugzeug tatsächlich gebaut wird.

Edel-Ausstattung - Airbus A380 Luxus-Version
Fortune-Ranking - Die größten Konzerne weltweit
Airline-Quiz - Erkennen Sie die Flugzeuge der Airlines?

Airbus will Zeitplan jetzt einhalten

Die A380 kam wegen Problemen bei der Fertigung mit deutlicher Verspätung 2007 auf den Markt. Gallois zeigte sich zuversichtlich, dass der Zeitplan der Auslieferungen jetzt eingehalten werden könne. Airbus hatte immer das Hochfahren der Fertigung der A380 Vorrang vor der Entwicklung der Langversion gegeben.

Dresden kann von Tankflugzeug-Auftrag profitieren

Der EADS-Konzern will die Elbe Flugzeugwerke in Dresden ausbauen, falls er im Wettstreit mit dem Rivalen Boeing um den milliardenschweren Tankflugzeug-Auftrag der US-Luftwaffe siegt. "Wenn wir diesen Auftrag gewinnen, dann müssen wir natürlich auch die Produktionskapazitäten hier in Dresden erhöhen, das wäre 2009", sagte Gallois am Donnerstag nach einem Treffen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU). Die Elbe Flugzeugwerke GmbH mit ihren knapp 1150 Mitarbeitern sind auf die Umrüstung von Airbus-Passagier- in Frachtflugzeuge spezialisiert.

Lufthansa greift nach Brussels Airlines

Die Deutsche Lufthansa beschleunigt derweil ihre Auslandsexpansion und will die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines übernehmen. Es gebe "konstruktive Verhandlungen", zunächst 45 Prozent für 65 Millionen Euro zu erwerben, teilte die Lufthansa in Frankfurt mit. Kaufoptionen sollen es ermöglichen, zwei Jahre später die komplette Gesellschaft zu übernehmen. Brussels Airlines soll dabei eine eigenständige Airline im Lufthansa-Konzern bleiben. Die belgische Fluggesellschaft bestätigte die Verhandlungen.

Nachfolger der insolventen Sabena

Brussels Airlines ist die Nachfolgegesellschaft der staatlichen Fluggesellschaft Sabena, die 2001 Konkurs anmelden musste. Zudem umfasst Brussels Airlines den früherem Billigflieger Virgin Express. 2007 kam Brussels Airlines auf 5,8 Millionen Passagiere und beschäftigte 3000 Mitarbeiter. Zum Vergleich: Lufthansa zählte 2007 im Gesamtkonzern knapp 63 Millionen Passagiere und hat mehr als 100 000 Mitarbeiter.

Mehr Themen:
Lufthansa - Gebot für Austrian Airlines abgegeben
Sparprogramm - E.ON streicht Stellen
Allianz - Verkauf der Dresdner Bank naht
Kooperation - Sony stellt Partnerschaft mit Ericsson in Frage
Krisenstimmung - Mitbestimmungsgipfel bei Porsche und VW

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE

shopping-portal