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DHL: Post-Chef Appel sieht keine Kartellprobleme in den USA


DHL  

Post-Chef sieht keine Kartellprobleme in den USA

01.09.2008, 09:22 Uhr | sky, t-online.de, dpa-AFX

DHL in Wilmington (Foto: dpa)DHL in Wilmington (Foto: dpa) Der Chef der Deutschen Post rechnet weiterhin nicht mit einem Kartellverfahren in den USA wegen der Zusammenarbeit der defizitären Expresstochter DHL mit dem amerikanischen Paketdienst United Parcel Service (UPS). "Wir sehen keinerlei rechtliche Basis für ein Kartellverfahren", wiederholte Frank Appel frühere Einschätzungen im Gespräch mit der "WirtschaftsWoche".

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US-Geschäft geht an die Konkurrenz

DHL, eine Tochter der Deutsche Post AG, will die inneramerikanischen Lufttransporte vollständig an den großen Konkurrenten UPS abgeben. Im Gegenzug wird die Post dann ihr Luftdrehkreuz in Wilmington schließen. Zudem soll das DHL-Netz um ein Drittel gekappt werden; zahlreiche weitere Standorte sind bedroht. Die mit der Zusammenarbeit einhergehenden massiven Stellenstreichungen in der strukturschwachen Region Wilmington, Ohio, sind Thema im US-Präsidentschaftswahlkampf. Der demokratische Kandidat Barack Obama und sein republikanischer Konkurrent John McCain wollen die Schließungspläne mit kartellrechtlichen Argumenten unterminieren.

Keine Angst vor UPS

Angst, dass UPS die Kooperation missbrauchen könne, hat Appel keine: "Wir liefern uns nicht aus", sagte er der "WirtschaftsWoche". UPS brauche DHL, um die eigene Infrastruktur auszulasten. Vertraglich noch festzulegende Regeln würden verhindern, dass UPS einfach die Preise erhöhen oder DHL-Pakete zugunsten der eigenen Fracht liegen lassen könne. "Zudem schützt uns hier das amerikanische Kartellrecht. Wer einen Wettbewerber übervorteilt, um ihn aus dem Markt zu drücken, bekommt Ärger mit den Wettbewerbshütern", sagte der Post-Chef. Einen Rückzieher von UPS in letzter Minute schloss Appel aus: "UPS profitiert doch von unserer Kooperation genauso wie wir".

Milliarden-Sanierungsfall

Appel hat für die Sanierung des US-Expressgeschäfts in diesem und nächsten Jahr Sonderaufwendungen von zwei Milliarden Dollar eingestellt. Aus diesem Topf sollen Ausgleichszahlungen für die vor der Entlassung stehenden Mitarbeiter in Höhe von 300 Millionen Dollar fließen. Vorgesehen ist darüber hinaus noch eine weitere dreistellige Millionensumme etwa für kommunale Einrichtungen in Wilmington wie etwa Krankenhäuser und Schulen.

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