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Adidas sticht Nike aus


Russischer Fußballverband  

Adidas sticht Nike aus

05.09.2008, 20:21 Uhr | oca, t-online.de

Adidas dribbelt Nike aus (Foto: Imago)Adidas dribbelt Nike aus (Foto: Imago) Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas steht in Russland laut Moskauer Medien vor einem Millionendeal. Das Unternehmen habe sich mit dem russischen Fußballverband RFS auf eine Kooperation bis 2016 geeinigt, berichteten die Zeitungen "Kommersant" und "Wedomosti" übereinstimmend. Für den "größten Sponsorenvertrag in der Geschichte des russischen Sports" zahle Adidas zwischen 70 und 100 Millionen Euro. Der bisherige Ausrüster der russischen Nationalelf "Sbornaja", der US-Sportartikelhersteller Nike, bestätigte der Presse, dass sein Vertrag mit dem RFS am 31. August ausgelaufen war.

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Erfolge werden zusätzlich belohnt

Der russische Fußballverband, der Adidas auf seiner Internetseite bereits als Sponsor präsentiert, werde unter anderem am Erlös des Verkaufs von Nationalmannschaftstrikots beteiligt, hieß es. Zudem sei im Unterschied zum bisherigen Nike-Kontrakt mit Adidas ein Bonus vereinbart worden, sollte die "Sbornaja" wie bei der Fußball-Europameisterschaft im Juli die Endphase eines großen Turniers erreichen. Gerade der jüngste EM-Erfolg, als Russland erst im Halbfinale gescheitert war, habe den Weg für "vorteilhaftere Bedingungen" frei gemacht. Nach Verbandsangaben wird der neue Vertrag feierlich am Montag in einem Moskauer Luxushotel unterzeichnet.



Adidas will Umsatz deutlich steigern

Eines ihrer ersten Länderspiele in der neuen Ausrüstung soll die russische Auswahl im Oktober gegen Deutschland bestreiten. Die Moskauer Zeitung "Sport-Express" veröffentlichte bereits Fotos von Spielern in Adidas-Kleidung. Das Stammhaus des Unternehmens in Herzogenaurach wollte die Berichte nicht kommentieren. Adidas will spätestens im kommenden Jahr in Russland und der GUS den Umsatz auf über eine Milliarde Dollar (645 Millionen Euro) steigern. "Bis 2010 werden Russland und seine Nachbarstaaten unser größter Markt in Europa sein", sagte Konzernchef Herbert Hainer im Mai in Moskau.

DFB bleibt Adidas treu

Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte sich 2007 für eine weitere Zusammenarbeit mit Adidas als Ausrüster der Nationalmannschaft entschieden. Dabei setzte der DFB auf Tradition und verzichtete auf rund 250 Millionen Euro des Adidas-Rivalen Nike. Adidas erhält für die Ausrüstung der Nationalelf 20 Millionen Euro und ab 2011 sogar 25 Millionen Euro. Der Vertrag mit dem dreimaligen Weltmeister geht bis 2018.

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