Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Luftfahrt: Emirates' einziger Airbus A380 fliegt derzeit nicht


Flugzeug-Branche  

Emirates' einziger Linien-A380 fliegt derzeit nicht

07.10.2008, 12:39 Uhr | mmr, dpa-AFX, t-online.de

Super-Airbus A380 am Boden (Foto: imago)Super-Airbus A380 am Boden (Foto: imago) Wegen Problemen mit der Elektrik kann die Fluggesellschaft Emirates nach Informationen des "Figaro" ihren bisher einzigen Super-Airbus A380 derzeit nicht einsetzen. Die zweite, vor einigen Wochen aus Hamburg abgelieferte Maschine dürfte erst im Oktober mit mehrwöchiger Verspätung einsatzbereit sein. Die Elektrikprobleme seien vergangene Woche aufgefallen, berichtet die Pariser Zeitung.

Fotoshow - Der Airbus A380
Fotoshow - Der A380 als Luxusversion von innen
Bilder - Der Emirates-A380 von innen
Airbus-Quiz - Sind Sie ein Luftfahrt-Kenner?

A380-Strecke zwischen Dubai und New York betroffen

Emirates hat ihre Flüge mit dem Riesen-Airbus A380 für einige Tage eingestellt, nachdem "kleinere" Probleme mit der Elektrik aufgetreten waren. Ein Firmensprecher sagte am Dienstag am Hauptsitz von Emirates in Dubai, nach der Wiederaufnahme des A380-Betriebs werde es dann zwei statt drei Flüge pro Woche auf der Strecke Dubai-New York geben. Es sollen aber keine Verbindungen ausfallen: Die Passagiere werden stattdessen mit Flugzeugen des Typs Boeing 777 geflogen. Emirates hoffe, das Flugzeug der EADS-Tochter ab dem 12. September wieder auf der Strecke Dubai-New York einsetzen zu können.

30 Airbus-Mitarbeiter arbeiten für Emirates

Airbus hat dem Blatt zufolge 30 Mitarbeiter für Emirates nach Dubai und New York abgestellt. Die Fluggesellschaft ist mit 58 Bestellungen der wichtigste Kunde für das Großflugzeug, das in der Produktion zwei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan liegt. Die A380 ist mit anderer Innenausstattung auch bereits bei Singapore Airlines im Einsatz.



EADS-Aktien legen zu

Die Aktien von EADS sind am Dienstag an die Spitze des französischen CAC-40 geklettert. Während Händler auf einen Pressebericht verwiesen, demzufolge der Luft- und Raumfahrtkonzern auf eine Entscheidung für eine Abnahme der restlichen Eurofighter drängt, wollten Analysten keine einzelne Meldung für den Kursanstieg verantwortlich machen. Zeitweise stieg das auch im MDAX notierte Papier um rund fünf Prozent auf 16,08 Euro.

Weitere Kosteneinsparungen geplant

Analyst Heino Hamann von der NordLB schob den jüngsten Kursanstieg auf eine Vielzahl von Gründen: Neben der Dollar-Erholung (der Euro fiel von 1,60 auf 1,41 Dollar - siehe 6-Monats-EUR/USD-Chart) wirkten auch Neuigkeiten über das neue Sparprogramm "Power 8+" positiv. Zudem wird die EADS-Tochter Airbus einem Pressebericht zufolge aktuell weitere Kostensenkungs-Maßnahmen ankündigen. Dies werde während des Treffens mit Vertretern europäischer Arbeitnehmer geschehen, berichtet die französische Zeitung "Les Echos" unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Maßnahmen beinhalteten Kosten-Einsparungen in Höhe von einer Milliarde Euro bis 2012, die zum Power-8-Sanierungsprogramm hinzukämen, hieß es. Im Juni hatte Airbus mitgeteilt, dass das Unternehmen sich auf dem besten Wege befinde, die Kosten bis 2010 um 2,1 Milliarden Euro zu senken.

Positiver "Boeing-Effekt"

Ein anderer Analyst sagte, das Umfeld habe sich insgesamt stabilisiert: "Die Aktie war zu tief gefallen und somit ist die jüngste positive Kursentwicklung keine Überraschung". Zudem spielten die negativen Nachrichten von Boeing der EADS-Aktie zu, sagte der Analyst. "Es ist der positive Boeing-Effekt". Beim US-Flugzeugbauer verursacht der bislang zweitägige Streik von 27.000 Beschäftigten hohe Umsatzausfälle. Jeder Streiktag kostet Boeing nach Angaben von Analysten 100 Millionen US-Dollar an Umsatz und 1 Cent beim Ergebnis je Aktie.

Mehr zum Thema:
Europa muss sparen - EADS kämpft um Eurofighter-Aufträge
Großauftrag in Gefahr - US Air Force schreibt Tanker-Auftrag neu aus
Fotoshow - 50 Jahre Lufthansa
So sicher fliegen Europas Fluggesellschaften -
Kostenfalle - Teures Öl stoppt Boom der Billigflieger
Billigfliegerkarte -
Wer fliegt mit wem? - Codes im Flugplan bringen Klarheit

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal