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Arcandor: Alle Karstadt-Kaufhäuser gesichert


Arcandor  

Alle Karstadt-Kaufhäuser gesichert

19.09.2008, 15:58 Uhr | mash, t-online.de , AFP , dpa

Die letzten 16 Wackelkandidaten unter den 93 Karstadt-Warenhäusern sind gesichert. Karstadt, Warenhaus-Tochter des Arcandor-Konzerns, nahm vor zwei Jahren insgesamt 27 defizitäre Warenhäuser in ein Sonderprogramm auf, das die Filialen auf höheren Profit trimmen sollte. Elf dieser sogenannten Portfolio-Filialen hatte Arcandor bereits im März aus dem Sonderprogramm entlassen. Nun folgen die verbliebenen Häuser.

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Sanierung ohne Entlassungen

Die 16 Filialen hätten ihre Chance genutzt, sagte der Sprecher der Karstadt-Warenhaus GmbH, Michael Scheibe. Die mehrheitlich kleineren Filialen hatten den Auftrag, ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern. Ohne Fortschritte hatte die Schließung gedroht. Stellen wurden laut Scheibe nicht abgebaut. In den 16 betroffenen Filialen arbeiten demnach weiterhin 2500 Mitarbeiter. Alle Kaufhäuser des Sonderprogramms wurden in sogenannte Boulevard-Plus-Filialen umgewandelt. Der Begriff wird als interne Kategorie für Häuser der gehobenen Mittelklasse verwendet.

Angebot reicht von Sport bis Luxus

Zur Kategorie Boulevard Plus gehören damit insgesamt 90 Karstadt-Häuser. Zusätzlich betreibt der Konzern drei sogenannte Premiumhäuser - das KaDeWe in Berlin, das Alsterhaus in Hamburg und das Haus Oberpollinger in München. Zwei weitere Luxuswarenhäuser sollen in Dresden und Frankfurt am Main folgen. Dazu kommen noch 28 Karstadt-Sport-Häuser. Insgesamt beschäftigt die Warenhaus-Tochter des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor 30.000 Menschen.

Insgesamt bleibt die Lage schlecht

Wegen der insgesamt schlechten Lage hatte Karstadt kürzlich einen massiven Stellenabbau in der Essener Zentrale angekündigt. 400 bis 450 der 2000 Verwaltungs- und Leitungsstellen sollen gestrichen werden. Das Warenhauspersonal sei davon aber nicht betroffen, hieß es.

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