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HypoVereinsbank spart in Filialen am Service


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HypoVereinsbank spart in Filialen am Service

15.09.2008, 09:55 Uhr | jdc, dpa-AFX, t-online.de

HVB-Sparmaßnahmen: verkürzte Schalterzeiten und Automaten (Foto: imago)HVB-Sparmaßnahmen: verkürzte Schalterzeiten und Automaten (Foto: imago) Die UniCredit-Tochter HypoVereinsbank (HVB) will ihre knapp 650 Filialen verstärkt auf Profit trimmen. Einfache Dienstleistungen sollen häufiger - und vereinzelt auch ganz - über Automaten abgewickelt werden. "Wir wollen die Mitarbeiter von solchen Arbeiten entlasten, damit sie mehr Zeit für die Kundenberatung bekommen", erläuterte der für das Privatkundengeschäft verantwortliche HVB-Manager Willibald Cernko in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

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Kassenschalter nur noch vormittags geöffnet

In gut zwei Drittel der Filialen wolle die Bank den Kassenschalter für einfache Dienstleistungen nur noch vormittags öffnen. In drei Prozent der Geschäftsstellen solle der Kassenschalter ganz durch Automaten ersetzt werden, hieß es.



Schließungen von Filialen auch eine Option

"Alle unsere Standorte sollen auf Sicht von zwei bis drei Jahren auf Vollkostenbasis profitabel arbeiten", betonte Cernko. Es seien auch Schließungen möglich, wenn es nicht gelingt, die Ertragslage ausreichend zu verbessern. Das neue Filialkonzept werde in einem ersten Schritt bis Mai 2009 zunächst an 200 Standorten verwirklicht. Ausgewählt würden defizitäre kleine Filialen, die insgesamt rund 475 Mitarbeiter beschäftigten.

Stellenstreichungen möglich

Der HVB-Eigentümer will sich verstärkt auf Osteuropa konzentrieren und trimmt daher ihr Geschäft in Italien, Österreich und Deutschland. Bei der HVB könnten laut früheren Angaben 2000 bis 2500 Stellen gestrichen werden. Cernko wollte nicht sagen, wie viele von den rund 8000 Arbeitsplätzen in seinem Bereich wegfallen. Einzelheiten der Kürzungspläne würden voraussichtlich Ende Oktober bekanntgegeben.

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