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Chartanalyse: E.ON hat den Aufwärtstrend verlassen


Chart des Tages  

E.ON wegen sinkender Ölpreise unter Druck

18.09.2008, 18:49 Uhr | Einstieg GmbH/ mfu, t-online.de

Sechs-Monats-Chart E.ON - Verlaufskurse (Grafik: t-online.de)Sechs-Monats-Chart E.ON - Verlaufskurse (Grafik: t-online.de) In den vergangenen Jahren kannten die Aktien der deutschen Unternehmen E.ON und RWE nur den Weg gen Norden. Der stark nachgebende Ölpreis setzt dem Ausblick für die Versorger aktuell allerdings stark zu. Auch die Charttechnik sendet Warnzeichen für investierte Anleger.


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E.ON wies zuletzt stetig steigende Gewinne aus

Die E.ON AG und ihre Tochtergesellschaften bilden eigenen Angaben zufolge den weltweit größten privaten Konzern auf dem Gebiet der Energiedienstleistung. Dabei versteht sich E.ON als klar fokussiertes Unternehmen mit führenden Marktkompetenzen in den Kerngeschäftsfeldern Strom und Gas. In der Vergangenheit hat das Unternehmen stetig steigende Gewinne ausweisen können. Analysten erwarten für das Jahren 2008 einen Gewinn pro Aktie von 3,67 Euro, im Jahr 2009 werden 4,09 Euro prognostiziert.

Leipziger Strompreis gerät unter Druck

E.ON profitierte zuletzt von den steigenden Rohstoff- und damit auch Strompreisen. Der Ölpreis ist jedoch zuletzt stark gefallen und schwankt derzeit um 100 US-Dollar für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI). Grund dafür ist unter anderem die sich abzeichnende Schwäche der Weltwirtschaft. Mit dem Ölpreisrückgang der vergangenen Wochen ist auch der in Leipzig gehandelte inländische Strompreis unter Druck geraten und hat von seinem Höchststand am 1. Juli 2008 rund 13 Prozent an Wert verloren. Damit entfällt ein wichtiger Gewinnfaktor für die Strombranche, die goldenen Jahre des Unternehmens könnten erst einmal zu Ende sein.

Charttechnik auf rot

Die E.ON-Aktie ist seit dem Jahr 2003 in einem sauberen Aufwärtstrend von 12 Euro bis auf das Rekordhoch im Januar dieses Jahres bei 50,90 Euro gestiegen. Wie im Chartbild zu sehen ist, hat die Aktie seitdem allerdings starke Kursverluste verzeichnen müssen und sogar einen neuen Abwärtstrend ausgebildet. Am Donnerstag (18.09.08) sind die Papiere zeitweise bis auf 34,43 Euro gesunken. Nach einer Erholung auf die herben Verluste der vergangenen Tage sollte der Kurs der E.ON-Aktie weiter bergab gehen, nach den technischen Indikatoren ist ein mittelfristiger Kursrückgang bis zu dem Niveau von 30 bis 32 Euro sehr wahrscheinlich. Dort sind charttechnische Unterstützungen auszumachen. Ein charttechnischer Widerstand besteht dagegen bei 38,50 Euro.

Nach Erholung verkaufen

Für E.ON (ISIN: DE000ENAG999) wird es nach dem Rückgang des Ölpreises schwierig, die hohen Gewinnerwartungen der Analysten zu erfüllen. Auch die 6,4-prozentige Beteiligung an dem russischen Gasriesen Gazprom, deren Wert sich in den vergangenen Wochen halbiert hat, belastet das Unternehmen. Investierte Anleger können eventuelle Kurserholungen dazu nutzen, die Aktie zu verkaufen und damit das Risiko eines längerfristigen Abwärtstrends eliminieren.
(18.09.08)

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