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ProSiebenSat.1: TV-Konzern senkt Gewinnprognose


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ProSiebenSat.1 senkt Gewinnprognose

24.09.2008, 19:07 Uhr | mfu, dpa, t-online.de

Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 kämpft mit sinkenden Werbeerlösen (Foto: ddp) Schon seit längerem befindet sich der TV-Konzern ProSiebenSat.1 in der Krise: Immer mehr Zuschauer kehren der Sendergruppe den Rücken, überdies gehen die Werbeeinnahmen zurück. Jetzt hat der Konzern angesichts des schwierigen Werbemarkts seine Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Die Gewinnwarnung bescherte dem Aktienkurs von ProSiebenSat.1 zeitweise Verluste von über zehn Prozent.

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Unerwartet schwacher Umsatz im September und Oktober

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte sich nur noch zwischen 670 und 700 Millionen Euro bewegen, teilte das Unternehmen in München mit. Zuvor hatte der Konzern ein Ergebnis auf dem Vorjahresniveau von 783 Millionen Euro erwartet. ProSiebenSat.1 begründete die reduzierte Prognose mit einer unerwartet schwachen Umsatzentwicklung im September und Oktober.

Anlaufschwierigkeiten bei neuem Vermarktungsmodell

Der Markt für Fernsehwerbung sei schwierig, zumal sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen verschlechtert hätten, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Viele Unternehmen hätten ihre Werbebudgets zusammengestutzt. "Bei einigen Verhandlungen ist nicht das rausgekommen, was wir uns erhofft hatten." Hinzu kämen die Anlaufschwierigkeiten des neuen Vermarktungsmodells Anfang des Jahres. ProSiebenSat.1 hatte im vergangenen Jahr auf Druck des Bundeskartellamtes seinen Werbeverkauf umstellen müssen. Das neue Modell kam jedoch bei den Kunden nicht an.

Probleme bei ProSiebenSat.1 schon länger bekannt

Die jüngste Gewinnwarnung über die Probleme des TV-Riesen kommt für Marktbeobachter nicht überraschend. So hatte ProSiebenSat.1 bereits Anfang August klar gemacht, mit einem eher schwachen Jahr zu rechnen. Neben den Problemen bei der Werbezeitenvermarktung kämpfte die Senderkette auch mit der starken Konkurrenz durch die von den öffentlich-rechtlichen Sendern übertragene Fußball-Europameisterschaft.

Herbe Kursverluste

An der Börse wurde die Ergebniskorrektur dennoch mit Enttäuschung aufgenommen. Die Aktie brach zwischenzeitlich um rund elf Prozent ein. Am Nachmittag wurde das Papier mit einem Tagesverlust von rund sieben Prozent bei 5,14 Euro gehandelt und lag damit am Ende des MDAX.

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