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Commerzbank steigt ins Geschäft mit Indexfonds ein


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Commerzbank steigt ins Geschäft mit Indexfonds ein

14.10.2008, 18:26 Uhr | mfu, dpa

Die Commerzbank steigt in das Geschäft mit ETFs ein (Foto: dpa)Die Commerzbank steigt in das Geschäft mit ETFs ein (Foto: dpa) Indexfonds, sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs), haben in den vergangenen Jahren in der Gunst von institutionellen und privaten Anlegern dazu gewonnen. Der Grund: Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds bilden diese Fonds die Wertentwicklung von Indizes, wie zum Beispiel dem deutschen Leitindex DAX, passiv nach und verursachen weniger Gebühren. Inzwischen sind laut Studien in Europa mehr als 100 Milliarden Euro in ETFs investiert. Jetzt steigt auch die Commerzbank in das Geschäft mit börsengehandelten Indexfonds ein. Seit dem 8. September werden 27 Fonds unter dem Markennamen "ComStage" angeboten.

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Hohe Zuwachsraten

"Die hohen Zuwachsraten der letzten Jahre zeigen, dass sowohl bei institutionellen, als auch bei privaten Investoren das Interesse an solchen passiven Investmentlösungen ausgesprochen groß ist", sagte der Geschäftsführer der neuen Commerzbank-Tochter Commerz Derivatives Funds Solutions. Damit greift die Bank unter anderem die Deutschen Bank und die zur Sparkassen-Finanzgruppe Deka Bank an, die ähnliche Produkte bereits gestartet haben.

Commerzbank gibt Geschäft mit aktiv gemanagten Fonds ab

Die Deutsche Börse begrüßte den Schritt der Commerzbank: "Wir freuen uns über die Entscheidung des Emittenten für Europas umsatzstärksten ETF-Handelsplatz“, sagte Rainer Riess, Managing Director für den Bereich Cash Market Development bei der Deutschen Börse. In der Branche war schon seit Monaten gemutmaßt worden, dass die Commerzbank in den ETF-Markt einsteigt. Das Geschäft mit aktiv verwalteten Fonds bei der Tochter Cominvest gibt die Commerzbank dagegen im Rahmen der Dresdner-Übernahme an den Versicherungskonzern Allianz ab.

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