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VW: Volkswagen-Aktie trotzt der Finanzkrise


Volkswagen  

Volkswagen mit Rekordhoch

04.11.2008, 11:26 Uhr | mash/ mmr

VW-Logos (Foto: dpa)VW-Logos (Foto: dpa) Die Aktien von Volkswagen haben am Dienstag ihren jüngsten Rekordkurs fortgesetzt. Die Papiere sprangen im gleichzeitig schwächeren DAX zeitweise um unglaubliche 55 Prozent auf das neue Allzeithoch bei 452 Euro. Gegen 15 Uhr steht die VW-Aktie bei 343 Euro - gegenüber Vortag immer noch ein Kursplus von gut 20 Prozent. Was bewegt die VW-Papiere so stark?

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Steckt Porsche hinter den Käufen?

Seit Jahresanfang hat sich die VW-Aktie verdoppelt. Gemessen am Börsenwert ist VW mittlerweile vor Toyota Motor größter Autobauer der Welt. Darüber hinaus ist VW der Aktienwert mit der höchsten Performance und der niedrigsten Volatilität über ein Jahr sowie der Wert mit der höchsten Dividendenrendite. Marktteilnehmer sehen den Grund für die aktuelle Stärke der Volkswagen-Papiere vor allem in Derivate-Geschäften begründet. So vermutet Analyst Frank Schwope von der NORD/LB Käufe zur Deckung von Optionen, die Porsche eine Lieferung zusichern. "Ich glaube nicht, dass Porsche selbst hinter den Käufen steckt", sagte er.



Händler bestätigt technische Erklärung

Ein Händler begründete den Kurssprung mit technischen Faktoren: "Vorstellbar ist, dass Banken oder Hedge Fonds eine größere Anzahl von Kaufoptionen begeben haben, ohne diese über entsprechende Aktienbestände abzusichern." Werden diese Optionen ausgeübt, habe dies zwangsläufig entsprechende Deckungskäufe zur Folge. Da sich derzeit kaum Anleger von ihren VW-Papieren trennen wollen, sorgen Kaufaufträge für steigende Kurse.



Kursabstand zwischen Stamm- und Vorzugsaktien auffällig

Auffällig sei zudem die zunehmende Ausweitung des Kursabstands zwischen den im DAX notierten Stammaktien und den Vorzügen. In diesem Zusammenhang wurde am Markt zuletzt immer wieder über eine neuerliche Schieflage bei Anlegern spekuliert worden, die auf eine Annäherung gesetzt haben könnten. Die Vorzugsaktien von VW pendelten zwischen 76,00 und 85,75 Euro und legten zuletzt nur wenig auf 80,51 Euro nach. In den vergangenen Tagen war auch über die neuerliche Schieflage eines Spreads zwischen Stämmen und Vorzügen spekuliert worden.

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