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Eine Zerschlagung wird immer Wahrscheinllicher


Tauziehen um Wachovia  

Eine Zerschlagung wird immer Wahrscheinllicher

06.11.2008, 11:57 Uhr | oca, dpa-AFX, t-online.de

Übernahmekampf um Wachovia. (Foto: dpa)Übernahmekampf um Wachovia. (Foto: dpa) Im Übernahmekampf um die viertgrößte US-Bank Wachovia wird eine Zerschlagung des kriselnden Finanzhauses US-Medien zufolge immer wahrscheinlicher. Die Großbank Wells Fargo könnte demnach den Großteil der Filialen und Einlagen von Wachovia erhalten, der Rivale Citigroup bekäme einen kleineren Teil. Die Citigroup sucht unterdessen zur Unterstützung potenzielle Partner auch außerhalb der Bankenbranche, berichtete das "Wall Street Journal".

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Tauziehen um Wachovia

Beide Konkurrenten wollen durch die Übernahme mit an die Spitze im US-Privatkundengeschäft aufsteigen. Die Citigroup hatte vor gut einer Woche den Kauf großer Teile von Wachovia für 2,2 Milliarden Dollar verkündet. Vier Tage später gab Wells Fargo überraschend mit Wachovia die Komplettübernahme per Aktientausch für rund 15 Milliarden Dollar bekannt. Citigroup wolle nach wie vor nicht die gesamte Bank haben, so die Zeitung.



Behörden fordern schnelle Lösung

Die Behörden drängen angesichts der Schieflage von Wachovia auf eine rasche Lösung. Die Bank verspekulierte sich in der Kreditkrise und steht vor neuen Milliardenverlusten. Eine schnelle Lösung scheine aber zunehmend schwieriger, zitiert das Blatt Insider. Die Gespräche stockten. Beide Seiten vereinbarten allerdings einen juristischen Burgfrieden und legten ihre laufenden Klagen befristet auf Eis.

"Wir haben Wachovia vor dem Kollaps gerettet"

Die Citigroup wirft Wachovia Vertragsbruch vor und verlangt rund 60 Milliarden Dollar Schadensersatz, sollte sie nicht zum Zug kommen. "Wir haben Wachovia vor dem Kollaps gerettet", sagte Citigroup-Chef Vikram Pandit laut "Financial Times" vor Mitarbeitern seines Hauses.

Großteil der Bank an Wells Fargo?

Bei einer Aufteilung der rund 3300 Zweigstellen von Wachovia könnte laut den Berichten Wells Fargo rund drei Viertel des Geschäfts vor allem im Südosten der USA und in Kalifornien bekommen. An Citigroup würde der Rest im Nordosten gehen. Wells Fargo mit Sitz in San Francisco zählt zu den größten Privatkundenbanken der USA und ist besonders an der Westküste stark.

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