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Geldanlage in Krisenzeiten: So sicher ist Ihr Geld in der Finanzkrise


Anlagen in Krisenzeiten  

So sicher ist mein Geld

10.10.2008, 18:36 Uhr | bv, dapd, t-online.de

Geldanlagen sind unterschiedlich sicher (Foto: imago)Geldanlagen sind unterschiedlich sicher (Foto: imago) Erhebliche Unruhe an den Finanzmärkten, strauchelnde oder zusammenbrechende Banken, staatliche Eingriffe in das Bankensystem. Anleger brauchen in der Finanzkrise starke Nerven. Verbraucherschützer raten dennoch davon ab, Geld unters Kopfkissen zu legen. Wie sicher verschiedene Anlageformen sind, zeigt unsere Übersicht.

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Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch

Verbraucherschützer bewerten diese Anlageformen, die als Bankeinlagen bezeichnet werden, grundsätzlich als sicher. Denn außer der gesetzlichen und der privaten Einlagensicherung der Banken gibt es nun auch noch eine umfassende staatliche Garantie dafür. Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind an Sicherungssysteme angeschlossen, die Insolvenzen von vornherein verhindern. Sollte eine Privatbank pleitegehen, schützt die gesetzliche Einlagensicherung 90 Prozent des Betrages bis maximal 20.000 Euro. Darüber hinaus sind fast alle Banken an den privaten Sicherungsfonds angeschlossen, der für die restlichen zehn Prozent und größere Summen einspringt.

Aktien

Aktien oder Aktienfonds sind direkt von den Turbulenzen an den Börsen betroffen, dementsprechend sollte man nach Experteneinschätzung im Moment die Finger davon lassen. Fachleute raten aber grundsätzlich zumindest Besitzern von breit streuenden Aktienfonds davon ab, in Krisenzeiten überstürzt zu verkaufen. Kleinanleger müssten sich bei Verlusten aber eine persönliche Schmerzgrenze setzen. Zukäufe seien in Krisenzeiten etwas für Profis und Risikofreudige.

Bundeswertpapiere

Sie gelten als sehr sichere Anlage, da der Staat mit seinem Steueraufkommen und Vermögen dafür bürgt. Die Staatspapiere gibt es in verschiedenen Formen. Verbraucherschützer raten, Rücklagen, die für unvorhersehbare Ausgaben kurzfristig benötigt werden könnten, als Tagesanleihe anzulegen.

Zertifikate

Verbraucherschützer warnen, dass diese außer bei den Volksbanken weder über die gesetzlichen noch über die freiwillige Einlagensicherung geschützt sind. Selbst bei Garantiezertifikaten sei die Garantie nichts mehr wert, wenn die Bank pleitegehe. Dies spüren nun vor allem Käufer von Papieren der zusammengebrochenen US-Bank Lehman Brothers.

Gold

Der Goldpreis boomt, da das Edelmetall als Rettungsanker in unsicheren Zeiten gilt. Doch Experten raten Privatanlegern ab: Der Markt sei genauso spekulativ geworden wie der Aktienmarkt. Je mehr Anleger in den Markt drängten, desto schwankungsanfälliger werde der Preis.

Pfandbriefe

Finanzexperten, Bankverbände und Anlegerschützer halten Pfandbriefe auch in Krisenzeiten prinzipiell für sicher. An Bundesanleihen kämen sie bei der Sicherheit aber nicht heran.

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