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Die Container-Reederei Hapag Lloyd


Hintergrund  

Die Container-Reederei Hapag Lloyd

13.10.2008, 14:09 Uhr | mash, t-online.de, dpa

Die Hapag-Lloyd AG entstand 1970 aus der Fusion der beiden größten deutschen Reedereien, dem Norddeutschen Lloyd in Bremen und der Hamburger Hapag. Die Vorläuferunternehmen wurden schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. In den 1980er Jahren geriet das Unternehmen zunächst in eine schwere Krise und konzentrierte sich anschließend zunehmend auf die Kernbereiche Containerschifffahrt und Kreuzfahrten. Zeitweise hielt Hapag-Lloyd jedoch auch Beteiligungen an Reisebüros, Speditionen, Logistik- und Touristikunternehmen.

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Wettstreit der Container-Reedereien

Nach der Übernahme durch den TUI-Vorläufer Preussag 1997 bauten die Hapag-Lloyd-Chefs Bernd Wrede und Michael Behrendt das Unternehmen zu einer der effizientesten und profitabelsten Container-Reedereien aus. Dennoch fiel Hapag-Lloyd weltweit auf einen Mittelplatz zurück, weil andere Konkurrenten durch Fusionen schneller wuchsen. Das änderte sich 2005 mit der Übernahme der kanadischen Reederei CP Ships, durch die Hapag-Lloyd auf Platz fünf unter den weltgrößten Container-Reedereien vorrücken konnte.

Jahresumsatz bei sechs Milliarden Euro

Gegenwärtig erwirtschaftet das Unternehmen allein in der Containerschifffahrt mit rund 7700 Beschäftigten einen Jahresumsatz von knapp sechs Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (bereinigtes EBITA) lag im ersten Halbjahr 2008 bei 133 Millionen Euro. Wegen des kontinuierlichen Wachstums des Containerverkehrs besitzt Hapag-Lloyd mittelfristig gute Perspektiven.

Fernost- und Atlantikstrecken problematisch

Aktuell leidet das Unternehmen wie die gesamte Branche unter einer Abschwächung des Wachstums, steigenden Energie- und Personalkosten und fallenden Frachtraten. Vor allem die Rennstrecken nach Fernost und über den Atlantik schwächeln.

Vertretungen in mehr als 130 Ländern

Die Reederei dirigiert insgesamt 133 eigene und gecharterte Containerschiffe mit einer Kapazität von knapp 500.000 Standardcontainern (TEU). Sie ist in mehr als 130 Ländern vertreten und unterhält 320 Vertriebsbüros. Hapag-Lloyd setzt vor allem auf Schiffe in der Größenordnung von knapp 9000 TEU Tragfähigkeit, nicht auf die Schiffe der neuesten Generation mit bis zu 13.000 TEU.

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