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Fronten im Tarifstreit bei Boeing verhärten sich


Flugzeugbau  

Fronten im Tarifstreit bei Boeing verhärten sich

21.10.2008, 20:57 Uhr | oca, dpa-AFX, t-online.de

Neue Verzögerungen beim "Dreamliner" möglich.  (Foto: dpa)Neue Verzögerungen beim "Dreamliner" möglich. (Foto: dpa) Der seit fünf Wochen laufende Streik beim US-Flugzeugbauer Boeing geht in die nächste Runde. Die Gespräche über die Sicherheit der Arbeitsplätze und Sozialleistungen seien ergebnislos abgebrochen worden, teilte die Tarifparteien in Seattle mit. Rund 27.000 Beschäftigte in Washington, Oregon und Kansas haben seit Anfang September ihre Arbeit niedergelegt.

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Streit dauert an

Die Gewerkschaft International Association of Machinists and Aerospace warf der Konzernführung vor, dass sie 2000 Arbeitsplätze auslagern wolle. Dies sei für die Gewerkschaft nicht akzeptabel, sagte ein Sprecher. Der Boeing-Vorstand betonte hingegen, dass die langfristige Wettbewerbsfähigkeit nicht durch eine vorschnelle Einigung mit der Gewerkschaft aus Spiel gesetzt werden dürfte.

Boeing stark unter Druck

Der laufende Streik könnte das US-Unternehmen stark unter Druck setzen. Wenn sich der Ausstand ausweite, werde sich der Erstflug des Langstreckenfliegers Boeing 787 "Dreamliner" in das nächste Jahr verschieben, sagte Boeing-Marketing-Manager Randy Tinseth. Versuche, die Auseinandersetzung mit den Arbeitnehmern in der vergangenen Nacht beizulegen, seien gescheitert.

Boeing muss Kunden unter die Arme greifen

Unterdessen muss der Flugzeugbauer Boeing seinen Kunden nach eigener Einschätzung im kommenden Jahr bei der Finanzierung ihrer Bestellungen wieder unter die Arme greifen. 2007 und 2008 habe es dafür keinen Bedarf gegeben, sagte Tinseth. In der zweiten Jahreshälfte 2009 würden Finanzierungsmodelle für die Kunden seit 2006 voraussichtlich erstmals wieder notwendig. Allerdings habe die Finanzmarktkrise bis jetzt kaum Auswirkungen auf den Flugzeugmarkt.

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