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Märkte & Börsen: Schwere Verluste an Asiens Aktienmärkten


Märkte & Börsen  

Schwere Verluste an Asiens Aktienmärkten

06.11.2008, 12:57 Uhr | lgs/ mmr, dpa, t-online.de, dapd

Tokios Börse gibt um sieben Prozent nach  (Foto: dpa)Tokios Börse gibt um sieben Prozent nach (Foto: dpa) Wegen der wachsenden Rezessionsängste kommen die Aktienmärkte nicht zur Ruhe. Der Nikkei-Index stürzte am Freitag um mehr als neun Prozent ab und schloss deutlich unter der Marke von 8000 Punkten. Ein weiterer Grund für den Ausverkauf war das weitere Erstarken des Yens, was Exporte für japanische Unternehmen verteuert.

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Asiens Börsen im Minus

Verkauft wurden am Freitag in Tokio vor allem Aktien exportorientierter Unternehmen. Hintergrund ist die Aufwertung des Yens im Vergleich zum Dollar. Der Elektronik-Riese Sony etwa begründete seinen pessimistischen Ausblick mit dem ungünstigen Währungsverhältnis und der Konjunktur. Der Nikkei schloss nach einem Schlussverkauf mit einem Minus von 9,6 Prozent bei 7649 Punkten. Auch in Hongkong wurden am Freitag starke Verluste verzeichnet: Der Hang Seng fällt bis 8.30 Uhr MESZ um mehr als vier Prozent.



US-Aktien erholten sich gestern noch

Die Wall Street hatte am Donnerstagabend nach einem Handelstag mit starken Schwankungen uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones mit den 30 wichtigsten Titeln kletterte um zwei Prozent auf 8691 Punkte, während High-Tech-Aktien weniger gefragt waren. Der Nasdaq büßte knapp ein Prozent ein.

Greenspan prognostiziert hohe Arbeitslosigkeit

Die Wirtschaftsflaute wird in den USA unterdessen immer deutlicher auf dem Arbeitsmarkt sichtbar. Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung stieg nach Regierungsangaben in der vergangenen Woche um 15.000 auf 478.000 Anträge. Schon ab 400.000 geht man von einer Rezession aus. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 6,1 Prozent. In der Wirtschaftskrise 1991/92 waren es 7,8 und 1982 sogar mehr als zehn Prozent. Experten wie der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan rechnen mit einem weiteren "bedeutsamen Anstieg" der Quote.

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Bankenkrise erschwert wirtschaftliche Erholung

Zu den Firmen, die Arbeitsplätze abbauen wollen, gehören große Namen wie Goldman Sachs, Xerox oder Chrysler. Eine erste Schätzung zum US-Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal soll in einer Woche veröffentlicht werden. Experten gehen davon aus, dass die Leistung der größten Volkswirtschaft der Welt um 0,5 Prozent sank. Diese Entwicklung soll sich mindestens bis ins erste Quartal 2009 fortsetzen. Erschwert wird die wirtschaftliche Erholung in den USA von der Bankenkrise, wegen der Kredite schwerer zu bekommen sind.

Wall Street schloss uneinheitlich

Die Wall Street hatte am Donnerstagabend nach einem Handelstag mit starken Schwankungen uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones mit den 30 wichtigsten Titeln kletterte um zwei Prozent auf 8691 Punkte, während High-Tech-Aktien weniger gefragt waren. Der NASDAQ büßte knapp ein Prozent ein.


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