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LKW-Nachfrage schrumpft fünften Monat in Folge


Nutzfahrzeuge  

LKW-Nachfrage schrumpft fünften Monat in Folge

04.11.2008, 15:22 Uhr | mfu, AFP, dpa, t-online.de

Volvo verzeichnet dramatischen Auftragsrückgang bei Nutzfahrzeugen. (Foto: imago)Volvo verzeichnet dramatischen Auftragsrückgang bei Nutzfahrzeugen. (Foto: imago) Die Finanzkrise und die einsetzende Rezession trifft die Automobilindustrie immer härter. So ist die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in Europa im September den fünften Monat in Folge gesunken. Das meldet der europäische Herstellerverband ACEA. Führende Brummi-Bauer, wie etwa Scania und Volvo, leiden unter einem massiven Auftragsrückgang. Die Börse quittierte die miesen Zahlen mit herben Verlusten.

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Dramatische Zahlen von Scania und Volvo

So lag der Auftragsbestand bei Scania im dritten Quartal mit 11.356 Bestellungen um 37,8 Prozent unter der Vergleichszahl des Vorjahres. Noch dramatischere Zahlen gab Konkurrent Volvo bekannt: Den derzeitigen Auftragseingang bezifferte Volvo-Chef Leif Johansson auf "praktisch Null". Im dritten Quartal hat Volvo gerade einmal 115 Neubestellungen erhalten - im Vorjahr waren es in diesem Zeitraum fast 42.000. Die Volvo-Aktie brach daraufhin in Stockholm um knapp 19 Prozent ein. Auch Scania-Papiere brechen deutlich ein.

Deutliches Minus in Westeuropa

Das ganze Ausmaß der Krise zeigen auch die jüngsten Zahlen des europäischen Nutzfahrzeug-Verbands ACEA. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien die Neuzulassungen um 8,8 Prozent geschrumpft. In Westeuropa lag das Minus sogar bei 9,8 Prozent. In Osteuropa blieb der Markt mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent praktisch stabil.

Stärkster Rückgang bei Kleintransportern

Am stärksten sackten die Verkäufe im September bei den Transportern bis 3,5 Tonnen. Der Markt ging in der Europäischen Union und den EFTA-Staaten, wie zum Beispiel der Schweiz, um 9,6 Prozent auf 172.263 Neuzulassungen zurück. In Westeuropa lag das Minus sogar bei zwölf Prozent.

Busse gefragt

Weniger stark ging dagegen die Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lastwagen zurück. Europaweit sanken die Neuzulassungen in der Gewichtsklasse über 3,5 Tonnen um 6,9 Prozent auf 39.706 Fahrzeuge. Doch bei dieser LKW-Gattung fällt das Minus im Osten deutlicher aus als im Westen. Während in Westeuropa der Markt nur um 0,8 Prozent schrumpfte, schlägt der Rückgang in Osteuropa mit fast 36 Prozent zu Buche. Anders sieht dagegen das Bild bei Bussen aus: Europaweit verbuchte der Busmarkt ein Plus von 7,1 Prozent auf 4.304 Neuzulassungen.

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