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Porsche plant angeblich Sonderdividende in Rekordhöhe


Aktionärspflege  

Porsche plant angeblich Sonderdividende in Rekordhöhe

04.11.2008, 11:42 Uhr | bv, dpa-AFX, t-online.de

Porsche - erneut Rekord-Dividende wegen VW-Übernahme? (Foto: imago)Porsche - erneut Rekord-Dividende wegen VW-Übernahme? (Foto: imago) Der Sportwagenbauer Porsche will seine Aktionäre angeblich mit einer Sonderdividende in Rekordhöhe verwöhnen. Die "Financial Times" (FT) schreibt unter Berufung auf einen Insider, es sei realistisch anzunehmen, dass Porsche für das Geschäftsjahr 2007/08 eine noch höhere Sonderdividende als im Vorjahr zahlen werde.

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Enormer Gewinn durch VW-Übernahme

Das Geschäftsjahr endet bei Porsche am 31. Juli. Grund für die Ausschüttung sei der enorme Gewinn, den Porsche bei der Aufstockung seines Anteils an Volkswagen erzielt hatte. Schon im vergangenen Jahr hatten sich die Aktionäre über hohe Dividenden freuen können: Die Inhaber von Vorzugsaktien bekamen pro Anteilsschein 7 Euro plus weitere 15 Euro als Sonderdividende. Seitdem wurde die Aktie allerdings im Verhältnis zehn zu eins gesplittet.

Sonderdividende müsste über 1,50 Euro liegen

Fällt die Sonderdividende für das Ende Juli abgelaufene Geschäftsjahr höher aus als im Vorjahr, ist vermutlich mit mehr als 1,50 Euro je Aktie zu rechnen, so die "FT". Porsche wollte sich der Zeitung gegenüber nicht äußern und verwies auf die Präsentation des Ganzjahresergebnisses Ende November.

Aktionäre profitierten schon zwei Mal von VW-Übernahme

Porsche hatte in den vergangenen zwei Jahren die Aktionäre an den Gewinnen aus der VW-Beteiligung teilhaben lassen sowie an den Profiten, die mit VW-Optionsscheinen erzielt wurden. Mit der schleichenden Übernahme von VW begann das Stuttgarter Unternehmen vor drei Jahren. Dabei nutzte Porsche alle rechtlichen Möglichkeiten, um das Ausmaß seiner Beteiligung nicht aufdecken zu müssen.

Inzwischen 75 Prozent von VW eingesammelt

Aufgrund einer Achterbahnfahrt der Volkswagen-Aktie machte Porsche kürzlich die Größe des Aktienpakets dann doch öffentlich. Die Beteiligung belief sich auf fast 75 Prozent und damit deutlich mehr, als der Markt vermutet hatte. Nach der Bekanntmachung schoss der Preis der VW-Aktie vergangene Woche dramatisch in die Höhe.

Verlängerte Weihnachtspause auch bei Porsche

In seinem Kerngeschäft, dem Bauen von Sportwagen, läuft es bei Porsche allerdings inzwischen auch nicht mehr besser als bei den meisten Konkurrenten. Am Wochenende wurde bekannt, dass auch Porsche über Weihnachten die Bänder drei Tage länger still stehen lässt als normalerweise.

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