Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Mehdorn arbeitet weiter an Teilprivatisierung


Deutsche Bahn  

Mehdorn arbeitet weiter an Teilprivatisierung

10.11.2008, 15:18 Uhr | oca, dapd , t-online.de

Bahn prüft Alternativen zum Börsengang (Foto: ddp)Bahn prüft Alternativen zum Börsengang (Foto: ddp) Die Bahn spielt nach der vorläufigen Absage des Börsengangs einem Pressebericht zufolge Alternativen für die Kapitalbeschaffung durch. Erwogen würden eine Wandelanleihe oder eine Privatplatzierung von Anteilen, schreibt die "Welt". Ein Verkauf und Börsengang der Deutschen Bahn passt angesichts der Finanzkrise nicht in die politische Landschaft. Daher werden nun andere Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung durchgespielt, zitiert die Zeitung aus Regierungskreisen. Bereits am Wochenende hatten der "Spiegel" und der "Tagesspiegel am Sonntag" über die Möglichkeit einer Privatplatzierung berichtet.

Bahn-Quiz - Wie gut kennen Sie die Deutsche Bahn?
Bahnreisen - Zugtickets online buchen
Ratgeber - Ihre Rechte als Verbraucher

Mehdorn wirbt bei privaten Investoren

Bei der Privatplatzierung würden Unternehmensteile nicht öffentlich an Großinvestoren verkauft. Die neuen Miteigentümer bekämen kein Mitspracherecht, schreibt die "Welt". Erwogen werde alternativ eine Wandelanleihe, die nicht an der Börse gehandelt wird. Zuletzt habe Bahn-Chef Hartmut Mehdorn darüber in London und den Golfstaaten Gespräche geführt. "Vorstellbar wäre, dass die Bahn ein Darlehen von Anlegern erhält, die dafür beispielsweise nach 24 Monaten Zinsen oder letztlich doch Aktien erhalten", beschreibt ein Mitglied der Koalition gegenüber der Zeitung das Konzept der Wandelanleihe.

Steinbrück unterstützt Pläne

Laut "Spiegel" hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch nicht zu den neuen Plänen des Bahn-Chefs geäußert. Nach Informationen der "Welt" bekommt dieser aber Rückendeckung von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD). "Der hat vergangene Woche den Börsengang nur deshalb leichthin abgeblasen, weil er längst Alternativen zu dieser Privatisierung durchspielt", zitiert die Zeitung ein Aufsichtsratsmitglied. Die Bundesregierung hatte am Mittwoch erklärt, dass die Deutsche Bahn voraussichtlich nicht mehr vor der Bundestagswahl im September 2009 an die Börse gebracht wird. Aus Sorge vor zu geringen Erlösen im Zuge der Finanzkrise war der Verkauf von 24,9 Prozent der Tochter DB Mobility Logistics bereits zuvor auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Mehr Themen:
Milliardengrab USA - Post will tausende Stellen streichen
Mehr Gewinn als Umsatz- Porsche kassiert Milliarden durch VW
News, Hintergründe, Ratgeber -
Hintergrund - Verschobener Börsengang reißt kein Loch in den Etat
Börsenturbulenzen - Was macht der DAX?
Deutsche Bahn -
Euro, Dollar, Pfund -

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUniceftchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal