Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Rohstoffe >

Benzinpreise: Experte prognostiziert niedrige Preise bis 2010


Benzinpreis sinkt  

Experte: Tanken bleibt bis 2010 billig

11.11.2008, 13:02 Uhr | sky, dapd , t-online.de

Endlich günstig tanken. (Foto: imago)Endlich günstig tanken. (Foto: imago) Der Benzinpreis soll nach Expertenmeinung das gesamte nächste Jahr hindurch niedrig bleiben. Die drohende Rezession mache der Wirtschaftskraft weltweit zu schaffen. Dies bedeute schlechte Zeiten für die Ölbranche, sagte ein Sprecher des Erdölinformationsdienstes der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". In Nordrhein-Westfalen fiel derweil der Preis für einen Liter Super der Zeitung zufolge teilweise auf 1,16 Euro.

Ökologische Investments - GLS-Bank trotzt der Finanzkrise
Renovierung - Weniger Heizkosten mit neuen Fenstern
Umwelt - Berlin stellt Heizpilze kalt
Energiesparhäuser - Auf lange Sicht profitabel

Krise in den Schwellenländern

"Die Verbraucher können sich dagegen bis weit ins nächste Jahr auf niedrige Benzinpreise einstellen." Weil die Märkte darüber spekulierten, dass auch in den Schwellenländern das Wirtschaftswachstum zurückgehe, sinke der Ölpreis derzeit, erklärte der Sprecher. International sind die Benzinpreise an die Rohölpreisentwicklung gekoppelt. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) hat sich beispielsweise seit Juli mehr als halbiert. Am Dienstag kostet Rohöl weniger als 61 Dollar pro Barrel.

Ansturm auf eine Tankstelle

Seit vergangener Woche sei der Preis für einen Liter Super an vielen Tankstellen in Nordrhein-Westfalen um durchschnittlich sieben Cent gesunken, erläuterte die "Rheinische Post" . Das habe beispielsweise in Leverkusen ein kleines Verkehrschaos an einer Tankstelle ausgelöst: Um sechs Uhr morgens startete hier der Ansturm auf die Zapfsäulen und ebbte erst am Abend wieder ab. Zeitweise stauten sich die Autos 300 Meter weit.

Rezessionssignale überall

Der Benzinpreis sinkt auch, weil die Verbraucher das Geld zusammenhalten - die Signale für eine Rezession häufen sich: Im Einzelhandel könnte 2009 das Jahr der Pleitewellen werden. Zwar zeigen sich die Verbraucher nach Angaben des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandel bisher noch relativ unbeeindruckt von den Folgen der Finanzkrise. Immer mehr Branchenkenner warnen aber davor, dass spätestens nach dem Weihnachtsgeschäft ein drastischer Nachfrageeinbruch droht. Die Konjunkturkrise hat auch die deutsche Industrie erfasst: Im September erlitten deutsche Konzerne den stärksten Umsatzeinbruch seit der Wiedervereinigung. Im Vergleich zu August 2008 sanken die Erlöse real um 3,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Mehr zum Thema:
Rezessions-Signal I - Industrie-Umsatz bricht ein
Rezessions-Signal II - Deutschland droht Pleitewelle
10 Tipps - So sparen Sie Benzin
Öl-Quiz - Was wissen Sie über das schwarze Gold?
Ratgeber - Was der sinkende Ölpreis für die Verbraucher bedeutet

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal