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Deutsche Börse verschärft nach VW-Kurskapriolen Regeln für den DAX


Kurskapriolen  

Deutsche Börse verschärft Regeln für den DAX

21.11.2008, 09:35 Uhr | bab, dpa, t-online.de

Die Deutsche Börse in Frankfurt (Foto: dpa)Die Deutsche Börse in Frankfurt (Foto: dpa) Nach den Kurskapriolen bei der Volkswagen-Aktie ändert die Deutsche Börse das Regelwerk für den Leitindex DAX weiter. Dabei geht es um die Frage, wann und wie die Gewichtung und Zusammensetzung des Index im Fall von Übernahmen angepasst wird. Einzelheiten wollen die Börsenbetreiber am Montag in Frankfurt bekanntgeben.

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Derivate könnten als Festbesitz zählen

Bislang entscheidet neben dem Börsenwert der Anteil der frei handelbaren Aktien, wie stark eine Firma im DAX gewichtet ist. Die Anteile von Großaktionären und potenziellen Aufkäufern werden damit nicht berücksichtigt, weil man davon ausgeht, dass diese nicht für den Handel zur Verfügung stehen. Wenn ein Großaktionär allerdings neben Aktien auch Derivate an einer Firma hält, werden diese bislang nicht als Festbesitz angesehen. Hier könnte nach Experteneinschätzung einer der Ansatzpunkte für eine Änderung des DAX-Regelwerkes sein.



Fallbeispiel Volkswagen

Im Fall Volkswagen hatte Porsche Ende Oktober bekanntgegeben, mehr als 70 Prozent der VW-Stammaktien direkt zu besitzen oder über Derivate an möglichen Kurssteigerungen beteiligt zu sein. Da weitere 20 Prozent des Unternehmens dem Land Niedersachsen gehören, waren plötzlich kaum mehr Aktien am freien Markt verfügbar, was den Kurs zeitweise auf über 1000 Euro trieb. Volkswagen war damit rechnerisch die teuerste Firma der Welt und machte rund ein Drittel des DAX aus.

Erste Korrekturen bereits erfolgt

Das Börsenbarometer soll aber die Entwicklung des Gesamtmarktes der großen Aktienfirmen in Deutschland abbilden. In einer ersten Reaktion hatte die Deutsche Börse daraufhin den Anteil von Volkswagen in einem außergewöhnlichen Schritt auf zehn Prozent begrenzt. Wenig später wurde das Regelwerk zudem so geändert, dass eine besonders schwankungsreiche Aktie komplett aus dem Index entfernt werden kann, wenn sie ein Gewicht von über zehn Prozent erreicht.

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