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Lufthansa Cargo kürzt Kapazität um zehn Prozent


Luftfracht  

Lufthansa Cargo kürzt Kapazität um zehn Prozent

22.12.2008, 18:10 Uhr | bv, dpa-AFX, AFP, dpa, t-online.de

MD-11-Frachter der Lufthansa - Transportkapazität wird verringert (Foto: imago)MD-11-Frachter der Lufthansa - Transportkapazität wird verringert (Foto: imago) Wegen der gesunkenen Nachfrage streicht die Lufthansa-Frachttochter Cargo ihr Transportangebot zusammen. Die Frachterkapazität werde ab Januar um ein Zehntel reduziert, teilte das Unternehmen mit. Gleichzeitig setzt Lufthansa Cargo die Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft World Airways aus und lässt die betroffenen Strecken von ihrer deutsch-chinesischen Beteiligung Jade Cargo fliegen.

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Alle Frachtmaschinen bleiben in Betrieb

Mit den Kapazitätsanpassungen reagiere Lufthansa Cargo "auf die gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einen deutlichen Nachfragerückgang", sagte Vorstandschef Carsten Spohr. "Wir werden alle unsere 19 eigenen MD-11-Frachtflugzeuge weiter operieren lassen." Zugleich soll die Zusammenarbeit mit Jade Cargo ausgebaut werden. So übernimmt Lufthansa Cargo ab dem Jahreswechsel den Vertrieb für einen Großteil der Jade-Flüge. An der deutsch-chinesischen Gesellschaft ist Lufthansa Cargo mit einem Viertel beteiligt.

Fracht-Beteiligung AeroLogic startet später

Ab Mitte 2009 will Lufthansa Cargo den Planungen zufolge auch über Frachtkapazität des Unternehmens AeroLogic verfügen, das ist ihr Gemeinschaftsunternehmen mit der Deutsche-Post-Tochter DHL Express. Wegen Lieferverzögerungen infolge von Streiks beim Flugzeughersteller Boeing werde AeroLogic den Betrieb einige Monate verspätet aufnehmen, hieß es bei Lufthansa Cargo.

Ziele in der ganzen Welt

Lufthansa Cargo beschäftigt weltweit 4600 Mitarbeiter und befördert jährlich mehr als 1,8 Millionen Tonnen Fracht- und Postsendungen an 300 Zielorte. Der Umsatz des Unternehmens lag 2007 bei mehr als 2,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis betrug knapp 136 Millionen Euro.

AUA wird teurer

Unterdessen wurde bekannt, dass die Lufthansa für die ausstehenden Anteile der Austrian Airlines (AUA) etwas mehr bezahlen wird als angekündigt. Statt der ursprünglich genannten 4,44 Euro je Aktie sollen die Streubesitz-Aktionäre 4,49 Euro erhalten. Das teilte die größte deutsche Fluggesellschaft am Montagabend mit. Die Offerte soll nun voraussichtlich erst in der letzten Februarwoche vorgelegt werden. Die Übernahmekommission habe die Frist auf Antrag verlängert.

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