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Alcoa: US-Aluminiumkonzern plant Massenentlassung


US-Aluminiumkonzern  

Alcoa plant Massenentlassung

07.01.2009, 18:28 Uhr | cs, dpa, t-online.de

Die Preise für Aluminium sind im freien Fall und belasten Alcoa (Foto: dpa)Die Preise für Aluminium sind im freien Fall und belasten Alcoa (Foto: dpa) Neue Hiobsbotschaft in der Konjunkturkrise: Der führende US-Aluminiumkonzern Alcoa streicht wegen der globalen Talfahrt weltweit mehr als 15.000 Jobs, kürzt die Produktion nochmals massiv und verkauft Randsparten. Betroffen sind auch Beschäftigte in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Der wirtschaftliche Abschwung mache schnelle Entscheidungen nötig, begründete Alcoas deutscher Konzernchef Klaus Kleinfeld die drastischen Einschnitte.

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13 Prozent aller Arbeitsplätze weg

Weltweit fallen 13.500 feste Stellen und damit 13 Prozent aller Arbeitsplätze bei Alcoa weg. Zusätzlich streicht der Konzern 1700 Jobs von externen Zeitarbeitern. Die Gehälter der verbleibenden Mitarbeiter werden eingefroren. Zur genauen Zahl der in Europa wegfallenden Arbeitsplätze wollte Alcoa keine Angaben machen. Die Mitarbeiter seien aber zumeist bereits in den vergangenen Wochen informiert worden, so ein Konzernsprecher.

Deutsches Werk soll verkauft werden

Alcoa produziert in Deutschland an elf Standorten. Auf der Verkaufsliste steht ein europäischer Autozulieferbereich mit einem Werk im nordrhein-westfälischen Soest. Insgesamt will Alcoa vier Randsparten mit 22.600 Beschäftigten abstoßen. Sie erzielten zuletzt einen Jahresumsatz von zusammen rund 1,8 Milliarden Dollar bei einem Verlust nach Steuern von insgesamt 105 Millionen Dollar. Durch den Verkauf erhofft sich Alcoa unter dem Strich rund 100 Millionen Dollar Einmalgewinn. Durch den Konzernumbau erwartet Alcoa Belastungen von bis zu 950 Millionen Dollar nach Steuern. Diese sollen noch für das vierte Quartal 2008 verbucht werden. Im Gegenzug erwartet der Konzern Einsparungen von 450 Millionen vor Steuern pro Jahr.

Aluminium-Preis eingebrochen

Die Preise für Aluminium sind seit ihren Rekordständen im vergangenen Sommer um rund die Hälfte eingebrochen. Alcoa fährt die Jahresproduktion nochmals um nun insgesamt fast 20 Prozent herunter. Wettbewerber wie der britisch-australische Konzern Rio Tinto und die russische Rusal-Gruppe kündigten ebenfalls Sparmaßnahmen an.

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