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Putin fordert Stationierung von Pipeline-Beobachtern


Gasstreit  

Putin fordert Stationierung von Pipeline-Beobachtern

16.01.2009, 14:00 Uhr | lgs, t-online.de, AFP

Russlands Regierungschef Wladimir Putin (Foto: dpa)Russlands Regierungschef Wladimir Putin (Foto: dpa) Russland will seine Gaslieferungen nach Europa über die Ukraine nur bei Stationierung internationaler Beobachter wieder aufnehmen. Der staatliche russische Energiekonzern Gazprom werde erst wieder liefern, wenn ein Mechanismus zur Kontrolle unter Beteiligung internationaler Beobachter gefunden sei, sagte Regierungschef Wladimir Putin in Moskau nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Er bestätigte damit entsprechende Angaben des tschechischen Regierungschefs Mirek Topolanek, dessen Land zur Zeit die Ratspräsident der EU innehat. Die EU hatte die Stationierung von Beobachtern an der russisch-ukranischen Grenze vorgeschlagen, um zu prüfen, wie viel russisches Gas durch die dortigen Pipelines strömt.

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Gegenseitige Vorwürfe erschweren Gas-Konflikt

Die Ukraine nutze ihre Lage als Transitland, um die europäischen Gasverbraucher als "Geiseln" zu nehmen, warf Putins Pressesprecher Dmitri Peskow dem Nachbarland vor. Die Ukraine sei "entschlossen", die Energiesicherheit in Europa zu gefährden. Russland wirft der Ukraine vor, sie habe die Pipelines geschlossen und so die Weiterleitung russischen Gases nach Europa verhindert. Nach Angaben der Ukraine dagegen pumpt Russland seit Mittwochmorgen kein Gas mehr in die Pipelines.



Treffen zwischen Putin und Schröder

Der Gasstreit werde die Unterstützung für die Ostsee-Pipeline zwischen Russland und Deutschland stärken, sagte Putin in St. Petersburg. "Unsere europäischen Partner haben jetzt begriffen, dass dieses Projekt nötig ist und schnell realisiert werden muss." Putin hatte sich zuvor mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder getroffen, dem Chef des Betreiber-Konsortiums der Pipeline, Nord Stream. Baltische Staaten protestieren aus Umweltschutzgründen gegen den Bau der Transportleitung.

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