Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Autokrise: Automobilindustrie und Zulieferer sehen schwarz


Autokrise  

Autohersteller und Zulieferer sehen schwarz

09.01.2009, 12:41 Uhr | cs, dpa-AFX, t-online.de

Autohersteller sehen schwere Zeiten auf die Branche zukommen (Foto: Archiv)Autohersteller sehen schwere Zeiten auf die Branche zukommen (Foto: Archiv) Die Autobranche sieht einer Umfrage zufolge für die kommenden fünf Jahre schwarz. Vorstände und Geschäftsführer von führenden Autoherstellern und Kfz-Zulieferern erwarteten bis 2013 geringere Umsätze und Gewinne, mehr Insolvenzen sowie eine größere Zahl von Fusionen und Übernahmen, teilte das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG mit. Die Analysten berufen sich auf eine internationale Umfrage unter 200 Vertretern der Auto- und Zulieferindustrie.

VW, Audi & Co. - Deutschlands wertvollste Marken
General Motors und Toyota - Die größten Konzerne weltweit
Video - Weltweite Autokrise spitzt sich zu
Auto-Quiz: BMW | Opel | VW | Daimler

Stark schwankende Erträge

Knapp die Hälfte der Befragten geht für die kommenden fünf Jahre von stark schwankenden Erträgen aus oder sieht sich schlicht außerstande, die Rentabilität ihres Unternehmens einzuschätzen", sagte Uwe Achterholt, Leiter des Auto-Segments bei KPMG, zu den Zahlen. Dies sei ein ungewöhnlich hoher Wert und kein gutes Zeichen. Außerdem werde in der Branche zunehmend mit Überkapazitäten gerechnet.

Manager befürchten Kostenexplosion

Neben Umsatzverlusten wegen der anhaltend schwachen Nachfrage fürchten viele Unternehmen vor allem zu hohe Kosten, Schulden und Pensionsverpflichtungen. Daher rechnen mehr als drei Viertel der von KPMG befragten Manager mit einer steigenden Zahl von Firmenpleiten. Im Vorjahr waren es gerade einmal 36 Prozent. Dies wiederum dürfte zu einer größeren Zahl von Übernahmen und Fusionen führen, vor allem bei Herstellern und Händlern.

Hoffnungen ruhen auf den Schwellenländern

Die Hoffnungen der Branche ruhen laut Umfrage nun auf Schwellenländern wie China oder Indien sowie in Osteuropa und Südamerika. Auch von der Entwicklung alternativer Antriebe erhoffen sich die Hersteller Impulse für ihren Absatz. Ein erstes Bild über die Stimmung in der Branche dürfte die Detroit Motor Show liefern. Sie startet am kommenden Sonntag und dauert bis zum 25. Januar.

Mehr Themen:
Eine Million Fahrzeuge - Audi knackt Verkaufsrekord
Horrorjahr - Drastischer Absatzeinbruch in der Auto-Branche
Autohandel - 30.000 Arbeitsplätze gefährdet
Toyota - Autoproduktion soll elf Tage ruhen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Paperbag-Hosen mit hoher Taille und gerafftem Bund
Trend-Styles bei BAUR
Anzeige
Alles andere als langweilig: die neue Basics-Kollektion
Basics bei C&A
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe