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Alcoa: US-Aluminiumkonzern leidet unter Rohstoff-Preisverfall


Rezession  

Alcoa leidet unter Preisverfall

13.01.2009, 11:45 Uhr | sky, dpa-AFX, t-online.de

Alcoa-Zentrale in Pittsburgh (Foto: AFP)Alcoa-Zentrale in Pittsburgh (Foto: AFP) Der US-Aluminiumkonzern Alcoa hat mit enttäuschenden Zahlen die Berichtssaison in den USA eröffnet. Aufgrund sinkender Metallpreise und schwacher Nachfrage verbuchte das Unternehmen im vierten Quartal einen deutlichen Verlust. Unter dem Strich habe der Konzern ein Minus von 1,19 Milliarden US-Dollar im Schlussviertel des vergangenen Jahres erwirtschaftet, teilte Alcoa in New York mit. Dies entsprach einem Verlust von 1,49 Dollar je Aktie. Schon vor Veröffentlichung der Zahlen brach die Aktie aufgrund der kursierenden Flüsterschätzungen ein.

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Verlust schlimmer als von Analysten erwartet

Im fortgeführten Geschäft ergab sich ein bereinigtes Minus von 0,28 Dollar je Aktie. Analysten hatten hierbei im Durchschnitt mit einem Minus von 0,05 Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz sank von 7,032 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 5,688 Milliarden Dollar. Trotz des höher als erwartet ausgefallenen Verlustes kletterte die Alcoa-Aktie im nachbörslichen Geschäft um 1,2 Prozent auf 10,18 US-Dollar, allerdings hatte sie zuvor um elf Prozent auf 10,06 Dollar nachgegeben.

Preiseinbruch bei Aluminium

Das Ergebnis sei maßgeblich beeinflusst gewesen von einem Rückgang der Aluminiumpreise im Berichtszeitraum von 35 Prozent. Im vergangenen halben Jahr seien die Preise sogar um 56 Prozent zurückgegangen, hieß es weiter. Zusätzlich habe ein starker Rückgang der Nachfrage, vor allem aus dem Automobil-, dem Bau- und dem Transportsektor, das Geschäft belastet.

Alcoa muss jetzt sparen

Der deutsche Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld sprach von einer breiten Palette von Maßnahmen, um dem wirtschaftlichen Abschwung gegenzusteuern. Erst vergangene Woche hatte Alcoa den Abbau von mehr als 15.000 Arbeitsplätzen weltweit angekündigt. Außerdem wird die Produktion nochmals massiv gekürzt, Randsparten sollen verkauft werden. Betroffen sind auch Beschäftigte in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Der ehemalige Siemens-Chef Kleinfeld zeigte sich zuversichtlich, dass Aluminium wieder stark nachgefragt werde, wenn die Konjunktur sich erholt hat.

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