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Automobilindustrie: Spekulationen über Allianz von BMW und Peugeot - oder doch mit Fiat?


Autokrise  

Spekulationen über Allianz von BMW und Peugeot

03.02.2009, 13:11 Uhr | sky, AFP

BMW- und Citroën-Logo (Foto: imago)BMW- und Citroën-Logo (Foto: imago) Der Münchener Autobauer BMW und der französische Hersteller PSA Peugeot Citroën prüfen nach einem Pressebericht eine vertiefte Allianz. Eine Delegation von BMW habe am 21. Januar Gespräche mit Vertretern von Präsident Nicolas Sarkozy und der Regierung geführt, berichtet die Zeitung "La Tribune" in Paris unter Berufung auf Industriekreise. BMW dementierte dagegen, dass die Gespräche etwas mit PSA zu tun gehabt hätten.

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Börsianer reagieren entsetzt

"Die Regierung denkt über neue Kooperationen für die französischen Hersteller nach", zitierte die Zeitung einen Experten. PSA suche "eine echte Allianz" mit den Münchenern. Die Anleger nahmen die Spekulationen wenig begeistert auf: Am Nachmittag notierte die BMW-Aktie in Frankfurt mit fast sechs Prozent im Minus bei 17,51 Euro. In Paris gab die Aktie von Peugeot um 4,7 Prozent auf 12,68 Euro nach.


BMW dementiert Spekulationen

Bei den Gesprächen am 21. Januar sei es "nicht um Industriekooperationen" und damit nicht um PSA gegangen, sagte jedoch ein BMW-Sprecher. Sie hätten sich vielmehr auf eine politische Kooperation von Frankreich und Deutschland bei der "nachhaltigen Mobilität" und insbesondere Elektroautos bezogen. Vorstandsmitglieder seien nicht beteiligt gewesen; auch Folgegespräche seien bis heute nicht geplant.


Hinweis auf Fiat

BMW will nach eigenen Angaben dagegen seine Gespräche mit Fiat über eine mögliche Zusammenarbeit fortsetzen. BMW hatte im Juli angekündigt, mit Fiat bei kleinen Autos zusammenzuarbeiten. Mit PSA arbeitet BMW bereits bei 1,4- und 1,6-Liter-Motoren zusammen, die im BMW Mini und den Peugeot-Modellen 207 und 308, sowie den Citroën-Typen C4 und C4 Picasso eingesetzt werden. PSA Peugeot Citroën wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. Auch die französische Regierung schwieg zu dem Bericht.

Druck auf Hersteller wächst

Durch die Wirtschaftskrise ist der Druck auf die Autobauer gestiegen, Allianzen einzugehen. Die italienische Fiat-Gruppe hatte Anfang Januar ein Bündnis mit Chrysler vereinbart und übernimmt dabei 35 Prozent der Anteile an dem angeschlagenen US-Hersteller. Die französische Regierung will Anfang des Monats Details eines milliardenschweren Rettungsplans für die Autoindustrie vorstellen.


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