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Facebook-Gründer zahlt Millionen nach Plagiatsvorwurf


Mark Zuckerberg  

Facebook-Gründer zahlt Millionen nach Plagiatsvorwurf

13.02.2009, 07:21 Uhr | mash, t-online.de, AFP

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zahlte nach dem Vorwurf des Ideenklaus. (Foto: dpa)Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zahlte nach dem Vorwurf des Ideenklaus. (Foto: dpa) Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat im vergangenen Jahr offenbar 65 Millionen Dollar (51 Millionen Euro) an ehemalige Studienkollegen gezahlt, von denen er die Idee für das soziale Netzwerk geklaut haben soll. Einem Bericht der kalifornischen juristischen Publikation "The Recorder" zufolge rühmt sich eine Rechtsanwaltskanzlei in einer Werbebroschüre, die Summe für ihre Mandanten erstritten zu haben.

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Facebook: Kein Kommentar

Die Kanzlei hatte die ehemaligen Zimmergenossen Zuckerbergs in einem Rechtsstreit vertreten, der im Juni vergangen Jahres mit einer Zahlung des Facebook-Gründers geendet hatte, über deren Höhe damals nichts bekannt geworden war. Facebook wollte zu einer Anfrage der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch keinen Kommentar abgeben. Auf Facebook können Nutzer ein eigenes Profil anlegen und sich mit Freunden und Bekannten vernetzen.

Zimmergenossen gründeten eigenes Unternehmen

Nach Angaben von zwei ehemaligen Mitstudenten Zuckerbergs von der Harvard-Universität soll dieser bei der Gründung von Facebook im Jahr 2004 die Idee und die Software für das soziale Netzwerk von seinen Zimmergenossen übernommen haben. Die beiden ehemaligen Studienkollegen gründeten das Unternehmen ConnectU.

Millionen-Strafe für Ausplaudern von Details

Eine Übernahme dieses Unternehmens für eine unbekannte Summe durch Facebook war Teil der Vereinbarung, die beide Seiten schlossen. Details der Übereinkunft sollten unter Androhung einer Strafe von mehreren Millionen Dollar nicht veröffentlicht werden.

Eventuell Kooperation mit Nokia

Derweil geht das Tagesgeschäft weiter. Wie bekannt wurde, spricht das Online-Netzwerk aktuell mit dem weltgrößten Handy-Hersteller Nokia über eine Kooperation. So könnten zum Beispiel künftig im Facebook-Netzwerk hinterlegte Kontaktdaten in das Adressbuch auf dem Mobiltelefon übertragen werden, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen.

Mobile Zugänge zum sozialen Netzwerk

Facebook lote derzeit verstärkt mögliche Partnerschaften mit Mobilfunk-Anbietern und Geräte-Herstellern aus, bestätigte eine Facebook-Sprecherin der Zeitung. So arbeite das Unternehmen bereits mit dem Smartphone-Hersteller Palm für einen mobilen Zugang zu Teilen des Netzwerks zusammen. Mit Motorola stehe Facebook in Gesprächen, hieß es. Eine Facebook-Anwendung für Apples iPhone gibt es bereits.

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