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Siemens weitet Kurzarbeit aus


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Siemens weitet Kurzarbeit aus

13.02.2009, 09:21 Uhr | mfu, dapd, dpa-AFX, t-online.de

Kurzarbeit: 7400 Siemens-Mitarbeiter betroffen (Quelle: imago images)Kurzarbeit: 7400 Siemens-Mitarbeiter betroffen (Quelle: imago images) Der Technologiekonzern Siemens weitet die Kurzarbeit aus. Statt derzeit 4600 würden bis April 7400 der insgesamt 131.000 heimischen Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, teilte das Unternehmen mit. Man werde künftig verstärkt zu diesem Mittel greifen, um Arbeitsplätze zu sichern, erklärte Siemens weiter.

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Arbeitnehmervertreter von Ankündigung überrascht

Erst bei der Hauptversammlung Ende Januar hatte Siemens-Chef Peter Löscher einen wirtschaftlich gesunden Konzern präsentiert. Umso erstaunter zeigten sich nun die Arbeitnehmervertreter. Man sei vom Zeitpunkt und vom Ausmaß der Entscheidung überrascht gewesen.

Abbau von Überstunden

Siemens teilte mit, dass neben Werken in Cham, Amberg und Neustadt an der Saale vor allem Standorte der Konzerntochter Osram von den Maßnahme betroffen seien. Das Unternehmen nutze neben Kurzarbeit auch Maßnahmen wie Arbeitszeitverkürzung, den Abbau von Überstundenkonten oder Versetzungen zwischen unterschiedlich ausgelasteten Werken zur Beschäftigungssicherung.

Kurzarbeit bereits auf Hauptversammlung angekündigt

Der Technologiekonzern begründet die Kurzarbeit mit deutlichen Absatzrückgängen bei Ausrüstungen für den Maschinenbau und der Industrieautomatisierung. Daneben leidet vor allem auch Osram unter der Wirtschaftskrise. An drei der rund 100 deutschen Siemens-Standorte sei daher schon im Januar kürzer gearbeitet worden.

Weitere Ausweitung der Kurzarbeit droht

Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" droht sogar bis zu 10.000 Mitarbeitern in den nächsten Monaten Kurzarbeit. Auch aus Arbeitnehmerkreisen verlaute, ein Aufstocken auf diese Marke werde nicht mehr ausgeschlossen. Personalchef Siegfried Russwurm sagte der Zeitung, eine weitere Ausdehnung hänge von der Nachfrage nach den Produkten des Konzerns ab. In den kommenden Wochen wolle Siemens ein Eckpunktepapier verabschieden, das konzernweit Details des Sparplans regle, berichtet das Blatt.

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