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Stahlindustrie: ThyssenKrupp vor weiterem Stellenabbau


Stahlbranche  

ThyssenKrupp vor weiterem Stellenabbau

13.02.2009, 11:37 Uhr | mfu, dapd, dpa-AFX, t-online.de

Stahlflaute belastet ThyssenKrupp (Quelle: imago images)Stahlflaute belastet ThyssenKrupp (Quelle: imago images) Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat wegen der Stahlflaute im Auftaktquartal deutlich weniger verdient. Der Vorsteuergewinn brach um knapp zwei Drittel auf 240 Millionen Euro ein, Umsatz und Auftragseingang gingen zurück. Jetzt droht ein weiterer Jobabbau beim Stahlriesen, der schon seit September 2008 3000 Stellen gestrichen hat.

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ThyssenKrupp: Betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen

Bei etwa zwei Drittel der bislang abgebauten Stellen im In- und Ausland handelt es sich um Leiharbeiter. Die Größenordnung der weiteren Personalmaßnahmen wollte der Chef von ThyssenKrupp, Ekkehard Schulz, nicht nennen, die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern laufen. Die Maßnahme konzentriert sich vor allem auf Stahl und Edelstahl, aber auch andere Sparten wie Services sind betroffen. Auch betriebsbedingte Kündigungen sind möglich. "Das kann ein Vorstand seriöserweise nicht ausschließen." Man bemühe sich aber um sozialverträgliche Maßnahmen.

Bestellungen bleiben aus

Wie andere Stahlkonzerne macht ThyssenKrupp vor allem der Einbruch der Autoindustrie und des Maschinenbaus zu schaffen. Insgesamt seien die Auftragseingänge auf dem deutschen Stahlmarkt in den letzten drei Monaten 2008 um knapp 47 Prozent eingebrochen "und damit so stark wie noch nie zuvor in der Nachkriegszeit", sagte Schulz. Bei ThyssenKrupp sanken die Auftragseingänge um drei Prozent auf 12,9 Milliarden Euro, vor allem bei Stahl und Edelstahl blieben Bestellungen aus. Der Umsatz ging um sechs Prozent auf 11,5 Milliarden Euro zurück. Den Gewinn belasteten zusätzlich hohe Abschreibungen auf die Vorräte und weitere Vorlaufkosten für die neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA.

Trotz Krise erwartet Management schwarze Zahlen

"Die gegenwärtige Krise ist in ihrer Heftigkeit ein Novum", betonte Schulz. Er kündigte weitere Produktionskürzungen an, diese müssten aber von Quartal zu Quartal entschieden werden. "Wir müssen auf Sicht fahren." Für das Gesamtjahr rechnet der Stahlmanager zwar mit einem erheblichen Umsatz- und Ergebnisrückgang, stellte aber schwarze Zahlen in Aussicht. "Wir werden das Jahr mit einem deutlichen Gewinn abschließen." Eine konkrete Prognose wollte Schulz nach wie vor nicht wagen: Eine Stabilisierung erwartet er erst 2009/2010.

ThyssenKrupp-Aktie legt zu

Die ersten Reaktionen an der Börse waren positiv: Ein Händler sprach von "überraschend guten" Zahlen. Die Aktie legte 4,4 Prozent auf 18,23 Euro zu und hegört damit zu den Gewinnern des Tages.

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