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Autovermietung: Sixt spürt Wirtschaftskrise deutlich


Deutschlands grösster Autovermieter  

Sixt spürt Krise deutlich

25.02.2009, 16:00 Uhr | lgs, dpa-AFX

Die Krise in der Autobranche belastet auch Deutschlands größten Autovermieter. (Quelle: imago images)Die Krise in der Autobranche belastet auch Deutschlands größten Autovermieter. (Quelle: imago images) Deutschlands größter Autovermieter Sixt spürt die Wirtschaftskrise und hat im vergangenen Jahr auch seine bereits zwei Mal nach unten korrigierten Gewinnerwartungen verfehlt. Das Ergebnis vor Steuern brach von knapp 138 Millionen Euro im Vorjahr auf 86 Millionen Euro ein, wie die Sixt AG mitteilte. Zuletzt hatte das Unternehmen noch 100 Millionen Euro angepeilt. Wegen der schwierigen Marktbedingungen verkleinert Sixt seine Fahrzeugflotte. Da dies nur zeitversetzt möglich ist, seien die Kosten für den Fuhrpark im vierten Quartal überproportional hoch ausgefallen, erklärte Sixt. Hinzu kamen höhere Finanzierungskosten wegen der Verschärfung der Finanzkrise im Schlussquartal 2008.

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Sixt gibt sich vorsichtig optimistisch

Für das laufende Jahr zeigte sich der Konzern dennoch vorsichtig zuversichtlich. In den europäischen Kernländern sei eine stabile Nachfrage zu erwarten. Falls keine unvorhergesehenen negativen Ereignisse einträten, rechne man für 2009 mit einem deutlich positiven Ergebnis vor Steuern. Von der Reduzierung der Autoflotte erwartet sich Sixt vom zweiten Quartal an Kosteneinsparungen.



Wirtschaftskrise hinterlässt Bremsspuren

Im vergangenen Jahr zeigten sich auch bei der Umsatzentwicklung Bremsspuren durch die Wirtschaftskrise. Der Konzernumsatz aus Vermiet- und Leasinggeschäften legte im Gesamtjahr um zehn Prozent auf 1,53 Milliarden Euro zu. Dabei lag das Wachstum im vierten Quartal nur noch bei sechs Prozent und damit deutlich unter dem Trend der ersten neun Monate von plus zwölf Prozent. Die weiteren Eckdaten für das Jahr 2008 will der Konzern am 19. März bekanntgeben.

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