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Managergehälter: Große Koalition einigt sich auf Beschränkungen


Grosse Koalition  

Einigung auf Beschränkungen für Managergehälter

05.03.2009, 08:17 Uhr | bv, dpa, t-online.de

Die Große Koalition einigt sich auf schärfere Regeln für Managergehälter (Quelle: t-online.de)Die Große Koalition einigt sich auf schärfere Regeln für Managergehälter (Quelle: t-online.de) Die Große Koalition hat sich auf schärfere gesetzliche Auflagen für Spitzenverdiener in der Wirtschaft verständigt. Das teilten die Fraktionschefs von Union und SPD, Volker Kauder und Peter Struck, am frühen Donnerstagmorgen nach Beratungen des Koalitionsausschusses in Berlin mit. Nach dem Konzept für Spitzenverdiener sollen Manager ihre Aktienoptionen künftig frühestens nach vier statt bisher nach zwei Jahren einlösen können. Zudem soll der gesamte Aufsichtsrat und nicht nur ein kleiner Ausschuss über die Gehaltshöhe entscheiden.

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Aufsichtsräte sollen in Haftung genommen werden

Die Aufsichtsräte sollen verpflichtet werden, je nach wirtschaftlicher Lage des Unternehmens Vorstandsvergütungen zu kürzen. Geschieht dies nicht, sollen sie dafür haftbar gemacht werden. Auch die Vorschriften für den Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat will die Koalition verschärfen. Die entsprechenden gesetzlichen Änderungen des Aktien- und Handelsrechts sollen möglichst Mitte des Jahres in Kraft treten.

Keine Obergrenze für Managergehälter

Weitergehende Vorschläge sollen von einer Arbeitsgruppe geprüft werden. Eine Obergrenze für Vorstandsbezüge soll es nicht geben. Die Union lehnt den Vorschlag der SPD ab, wonach Managergehälter und Abfindungen von Firmen generell nur noch bis zu einer Million Euro steuerlich abgesetzt werden können.

Struck: Koalition will Arbeitsplätze retten

Bei den Konflikten um Lohnuntergrenzen für Zeitarbeiter und die Reform der Jobcenter gab es wie erwartet keine spürbare Annäherung. In der Sitzung kamen dagegen die Reform der Finanzmärkte und mögliche Staatshilfen für Unternehmen wie den Autobauer Opel und den Zulieferer Schaeffler ausführlich zur Sprache. Laut Struck gab es Übereinstimmung, dass alles getan werden müsse, um Arbeitsplätze zu retten.

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