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Mautpflichtige Fahrten gehen um 20 Prozent zurück


Straßenverkehr  

Mautpflichtige Fahrten gehen um 20 Prozent zurück

06.03.2009, 16:35 Uhr | mash, t-online.de, dapd

Lastwagen auf der Fahrt zur Autobahn-Mautstation.Lastwagen auf der Fahrt zur Autobahn-Mautstation. Der schwere Güterverkehr auf den Autobahnen ist im Januar um 18,5 Prozent zurückgegangen. Das geht aus der Mautstatistik des Kölner Bundesamtes für Güterverkehr hervor, die der AP vorlag. Zusätzlich sank auch die Schadstoffausstoß-Kennzahl der Lastwagen, die tatsächlich unterwegs waren, um fast 14 Prozent. Zusammen bedeutet das, dass die Krise eine drastische Verringerung des Schadstoffausstoßes beim Straßengüterverkehr bewirkt hat.

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Wahrscheinliche Ursache: Wirtschaftskrise und winterliche Witterung

Die Fahrleistung der Maut-Lkw betrug im Januar 2009 rund 1,9 Milliarden Kilometer. Ein Jahr zuvor waren es noch 2,3 Milliarden. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass der Januar einen Werktag weniger hatte als der Januar 2008, bedeuten diese Zahlen einen Rückgang um 16,1 Prozent. Bisher liegen keine offiziellen Analysen der Ursachen vor. Neben der Wirtschaftskrise dürfte auch die winterliche Witterung zu dem starken Rückgang beigetragen haben.

Weniger ausländische Fahrzeuge

Die Zahl der Mautfahrten ausländischer Fahrzeuge ging dabei stärker zurück (kalenderbereinigt minus 17,9 Prozent) als die der Inlandsmautfahrten (minus 15,2 Prozent). Die Veränderungen nach Schadstoffklassen sind wesentlich drastischer. Das ist vermutlich auf die Mauterhöhung zurückzuführen, die zum 1. Januar in Kraft trat. Sie begünstigt schadstoffärmere Schwerlastwagen. Die Zahl der Mautfahrten von Lastwagen der Schadstoffklasse S 1 ging um 60,1 Prozent zurück.

Bei den "sauberen" Klassen gibt es Zuwächse

Auch bei der Schadstoffklasse S 2 betrug der Rückgang 58,9 Prozent, bei der Klasse S 3 nahmen die Fahrten um 38,2 Prozent ab, während sie bei der Klasse S 4 um 3,9 Prozent zunahmen. Die "saubersten" Klassen S 5 und S 6 verzeichneten dagegen Zuwächse von 34,8 und 71,6 Prozent. Hier sorgten trotz eines deutschen Förderprogramms ausländische Lkw für überdurchschnittliche Raten: Ihre Fahrleistungen stiegen um 37,3 Prozent (Inland 33,7) in der Klasse S 5 beziehungsweise 106,5 Prozent (Inland 56,6 Prozent) in der Klasse S 6.

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