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"Reader's Digest" steckt in Schwierigkeiten


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"Reader's Digest" steckt in Schwierigkeiten

09.03.2009, 12:03 Uhr | mfu, dpa

"Reader's Digest" ist die meistgelesene Zeitschrift der Welt (Quelle: imago images)"Reader's Digest" ist die meistgelesene Zeitschrift der Welt (Quelle: imago images) Die legendäre US-Zeitschrift "Reader's Digest" und ihre zahlreichen Ausgaben in vielen Ländern stecken in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das berichtet die Wirtschaftsfachagentur Bloomberg. So hat der US-Verlag die Anwaltskanzlei Kirkland und Ellis in Chicago beauftragt, angesichts sinkender Auflagen der Verlagsblätter und rückläufiger Werbeeinnahmen alle Optionen - auch einen Konkursantrag - zu prüfen. Der Verlag dementierte mittlerweile vor dem Konkurs zu stehen, bestätigte aber das Engagement der Anwälte.

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Reader's Digest dementiert Konkursgerüchte

Dazu erklärte Reader's Digest Deutschland in Stuttgart, das Unternehmen wolle die besten Berater während einer wirtschaftliche schweren Zeit an der Seite haben. Meldungen, nach denen das Unternehmen Konkurs anmelden werde, "entsprechen nicht der Tatsache". Die eingeschalteten Anwaltskanzleien unterstützten den Konzern darin, "die Probleme des Marktes zu bewältigen, indem sie strategische Initiativen ausloten". Die Geschäftsaktivitäten von Reader's Digest überträfen in vielerlei Hinsicht die der Wettbewerber, stellte das Unternehmen in einer Mitteilung fest.

Hohe Schulden

Die nach Verlagsangaben meistgelesene Zeitschrift der Welt hatte jedoch im Januar angekündigt, weltweit acht Prozent der 3500 Arbeitsplätze zu streichen. Das Verlagshaus in Pleasantville (US-Bundesstaat New York) war 2007 von der US-Investorgruppe Ripplewood Holdings LLC für 2,4 Milliarden US-Dollar gekauft worden. Den Verlag drücken sehr hohe Schulden, hieß es bei Bloomberg. Reader's Digest versicherte, das Unternehmen sei in der Lage den Schuldendienst leisten zu können. Überdies sei der Verlag mit keinen seiner finanziellen Verpflichtungen in Verzug.

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