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Konjunktur: Wirtschaftskrise trifft Westen härter als Osten


Konjunktur  

IWH: Krise trifft Westen härter als Osten

09.03.2009, 12:03 Uhr | mash, AFP

Sachsens Landeshauptstadt Dresden (Foto: dpa)Sachsens Landeshauptstadt Dresden (Foto: dpa) Die aktuelle Rezession trifft Unternehmen in Ostdeutschland nach Einschätzung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) weniger hart als in den alten Ländern. Während die Produktion der verarbeitenden Industrie im Westen im Winterhalbjahr um mehr als vier Prozent zurückgegangen sei, habe sie im Osten diese Marke noch nicht erreicht, sagte der Konjunkturexperte des IWH, Udo Ludwig.

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Deutliche Unterschiede vor allem beim verarbeitenden Gewerbe

Udo Ludwig sagte in der "Leipziger Volkszeitung", die Gründe lägen vor allem in der geringeren Abhängigkeit der ostdeutschen Wirtschaft vom Export. Deutliche Ost-West-Unterschiede wird es nach Ansicht des Konjunkturforschers auch beim verarbeitenden Gewerbe geben, berichtete die Zeitung. Hier prognostizierte Ludwig für Ostdeutschland ein Minus von vier bis fünf Prozent, während der Rückgang mit acht bis zehn Prozent in Westdeutschland doppelt so hoch ausfallen werde.


Binnennachfrage im Osten stärker als im Westen

Auch die Binnennachfrage sei in den östlichen Ländern weniger zurückgegangen als in Westdeutschland, hieß es weiter. Für 2009 rechne Ludwig in Ostdeutschland mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukt (BIP) um knapp zwei Prozent, während es im Westen rund drei Prozent sein dürften.

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