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Russland erlaubt private Goldsuche


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Russland erlaubt private Goldsuche

16.03.2009, 17:17 Uhr | sky, dpa, t-online.de

Russland erlaubt seinen Bürgern die Goldsuche (Foto: Reuters)Russland erlaubt seinen Bürgern die Goldsuche (Foto: Reuters) Russland will seinen Bürgern angesichts der Finanzkrise und steigender Arbeitslosigkeit das Goldschürfen probeweise erlauben. Präsident Dmitri Medwedew wies die Regierung an, eine entsprechende Erlaubnis für das an Bodenschätzen reiche Gebiet Magadan im Fernen Osten Russlands zu prüfen, wie die Tageszeitung "Iswestija" berichtete. Die Nachfrage nach Gold-Fonds und physischem Edelmetall hält derweil an.

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Arbeitslose auf Goldsuche

"Wir sollten es ausprobieren", sagte Kremlchef Medwedew. Viele Arbeitslose und Rentner stünden bereit, um nach Gold zu graben, in den Flüssen zu sieben oder die Abraumhalden ehemaliger Goldvorkommen durchzuarbeiten, schrieb die "Iswestija". Die Erlaubnis könnte für Parzellen erteilt werden, in denen keine nennenswerten Vorkommen registriert sind. Der Staat hält ein Monopol bei der Goldgewinnung.


Sechs statt zwei Millionen Arbeitslose

Laut Angaben des russischen Präsidenten ist die Zahl der Arbeitslosen im Land infolge der Finanzkrise auf sechs Millionen angestiegen – Medwedew räumte als erster Politiker diese Zahl in einem Fernseh-Interview ein. Die offizielle russische Statistik weist bislang nur zwei Millionen Arbeitslose aus.


Goldpreis hält sich über 900 Dollar

Das Edelmetall erfreut sich in der Finanzkrise einer starken Nachfrage. Russland zählt zu den wichtigsten Fördernationen weltweit. Die weltweite Wirtschaftskrise hatte den Goldpreis kürzlich bereits über 1000 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) getrieben. Gold gilt als vermeintlich sicherer Hafen in Zeiten der Krise. Zuletzt kostete die Feinunze Gold rund 922 Dollar.

Goldmünzen weiter gefragt

Die Analysten der Commerzbank berichten, dass die Investmentnachfrage jüngst wieder anzog. Die Goldbestände des weltweit größten Goldfonds, des SPDR Gold Trust, stiegen demnach um 15,3 Tonnen auf einen neuen Rekordwert von 1056,8 Tonnen. Der Fonds hat mittlerweile die Schweizer Nationalbank als sechstgrößter Gold-Besitzer weltweit überholt. Auch die Nachfrage nach physischem Gold sei weiterhin robust: Münzanstalten rund um den Globus berichten über eine kräftige Nachfrage nach Goldmünzen. In Kanada seien die Produktionskapazitäten deswegen bereits vervierfacht worden.


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