Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

IBM: Kauf von Sun Microsystems verzögert sich laut Presse


IBM  

Presse: Kauf von Sun durch IBM verzögert sich

23.03.2009, 17:03 Uhr | sky, dpa, t-online.de

IBM prüft angeblich die Bücher von Sun (Foto: imago)IBM prüft angeblich die Bücher von Sun (Foto: imago) Das erwartete Übernahmeangebot des Computerkonzerns IBM für den Konkurrenten Sun Microsystems verzögert sich nach einem Pressebericht. IBM prüfe derzeit die Bücher, berichtete das "Wall Street Journal Europe" unter Berufung auf mehrere mit der Situation vertraute Personen. Es sei derzeit nicht abzuschätzen, wie lange die Sichtung der Verträge und sonstigen Dokumente durch die beauftragten Anwälte dauere, hieß es weiter. Zweifel daran, dass das Übernahmeangebot kommt, gebe es aber keine.

Chronologie - Die größten Bankenübernahmen
Krisen-Quiz - Was wissen Sie über Börsencrashs?

Angeblich kräftiger Aufschlag auf die Aktie

Vor einigen Tagen hatte die Zeitung zum ersten Mal über den anstehenden Zukauf berichtet. Die Unternehmen selbst halten sich dazu bedeckt. Laut "Wall Street Journal Europe" dürfte der Preis für Sun zwischen 6,5 und acht Milliarden Dollar liegen. Das wäre mehr als das Doppelte des Börsenwerts vor Bekanntwerden der IBM-Ambitionen. Danach schoss die Sun-Aktie kräftig in die Höhe.

IBM prüft wohl die Bücher

Die Buchprüfung sei ein normales Vorgehen von IBM, hieß es. Sun sei ein sehr komplexes Unternehmen. Laut der Zeitung hat Sun selbst seit Monaten nach einem Käufer gesucht. IBM biss demnach an. Beide Konzerne stellen Großrechner her samt der passenden Prozessoren und beide sind stark engagiert bei Open Source Software. IBM hat allerdings durch sein starkes Dienstleistungsgeschäft die Wirtschaftsflaute wesentlich besser verkraften können als Sun.

Mehr zum Thema:
Neuer Großinvestor - Abu Dhabi steigt bei Daimler ein
Pressebericht - IBM will Sun kaufen
Abgeblitzt in China - Coca-Cola darf nicht in China zukaufen
Alcoa braucht Milliarden - Aluminium-Gigant sieht anhaltende Krise
Hypo Real Estate - Gesetzeslücke schuld am Milliarden-Desaster?
Boni - Vorstände der Versicherer kassieren Millionen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Letzte Chance auf Schnäppchen im Sale!
bei MADELEINE
Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal