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Krise lässt Gewinn von Tiffany einbrechen


Schmuckhändler  

Krise lässt Gewinn von Tiffany einbrechen

23.03.2009, 15:45 Uhr | lgs, t-online.de, dpa-AFX

Die Zeit läuft, auch Tiffany & Co. leidet unter der derzeitigen Finanzkrise. (Quelle: imago images)Die Zeit läuft, auch Tiffany & Co. leidet unter der derzeitigen Finanzkrise. (Quelle: imago images) Die Wirtschaftskrise hat dem Schmuckeinzelhändler Tiffany einen kräftigen Gewinneinbruch beschert. Der Überschuss stürzte im vierten Geschäftsquartal auch durch hohe Kosten für einen Stellenabbau um rund drei Viertel auf 31 Millionen Dollar ab. Der Umsatz fiel besonders durch das schlechte US-Geschäft um 20 Prozent auf 841 Millionen Dollar (616 Millionen Euro). Bisher gebe es keine Anzeichen für eine Trendwende, warnte Tiffany & Co. in New York.

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Tiffany-Umsatz in Europa noch stabil

In Europa konnte der Luxus-Einzelhändler seinen Umsatz dagegen fast stabil halten. Währungsschwankungen herausgerechnet stiegen die Erlöse hier sogar. Allerdings ist Tiffany stark vom US-Heimatmarkt und besonders dem zuletzt extrem schwachen Geschäft am Stammsitz in New York abhängig.



Gewinn brach um ein Drittel ein

Im gesamten vergangenen Geschäftsjahr (31. Januar) brach der Gewinn um rund ein Drittel auf 220 Millionen Dollar ein. Der Umsatz gab um knapp drei Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar nach.

Tiffany plant Stellenabbau

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Tiffany nun auch durch eine Talfahrt in Europa einen Umsatzrückgang um weitere elf Prozent, bisher liege das Minus sogar über 20 Prozent. Der Gewinn je Aktie soll 1,50 bis 1,60 Dollar betragen und damit niedriger ausfallen als von Analysten erwartet. Durch den Abbau von zehn Prozent der Stellen erwartet Tiffany Einsparungen von etwa 60 Millionen Dollar pro Jahr.

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