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Welthandel sackt dramatisch in die Tiefe


Weltwirtschaft  

Welthandel sackt dramatisch in die Tiefe

24.03.2009, 07:18 Uhr | cs, dpa-AFX, dpa, AFP, t-online.de

Die Exporte der Industrienationen werden stark zurückgehen (Quelle: imago images)Die Exporte der Industrienationen werden stark zurückgehen (Quelle: imago images) Der Welthandel wird in diesem Jahr weit dramatischer einbrechen als bislang angenommen. Nach Schätzungen der Welthandelsorganisation WTO liegt der Rückgang in diesem Jahr bei neun Prozent. Der durch die Wirtschaftskrise ausgelöste Einbruch sei der größte seit dem Zweiten Weltkrieg. Dabei sieht die Organisation deutlich pessimistischer in die Zukunft als etwa der Internationale Währungsfonds (IWF), der einen Rückgang von knapp drei Prozent erwartet.

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Exporte der Industriestaaten unter Druck

Die weltweite Nachfrage sei angesichts der schlimmsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten zusammengebrochen. Allein die Exporte der Industriestaaten dürften um zehn Prozent fallen. Davon ist Deutschland als Exportweltmeister in besonderem Maße betroffen. Die Entwicklungs- und Schwellenländer dürften hingegen nur einen Einbruch um zwei bis drei Prozent verzeichnen.

Deutschland leidet besonders

Insgesamt werde weltweit die Produktion erstmals seit den 30er Jahren sinken.2008 hatte der Handel noch einen Zuwachs um zwei Prozent verzeichnet. Deutschland wurde demnach mit Ausfuhren im Wert von 1,47 Billionen Dollar vor China Exportweltmeister. Größte Importnation waren die USA mit Gütereinfuhren im Volumen von knapp 2,2 Billionen Dollar. WTO-Generaldirektor Pascal Lamy warnte davor, den Handel über protektionistische Maßnahmen weiter einzuschränken.


Deutsche Exporte brechen ein

Und so drückt die Weltwirtschaftkrise auf die Exporte aus Deutschland. Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) rechnet für 2009 mit einem Rückgang um bis zu 15 Prozent. "Dennoch hat Deutschland gute Chancen, den Titel des Export-Weltmeisters weiter zu verteidigen, da die chinesischen - wie auch die japanischen - Exporte ebenfalls stark eingebrochen sind und unten bleiben", sagte BGA-Präsident Anton Börner.

Institute korrigieren Prognosen nach unten

Der Einbruch bei den Exporten wird dabei auch auf die gesamte Wirtschaftsleistung durchschlagen. Gleich ein ganze Armada an Banken und Forschungsinstituten malt die Zukunft immer schwärzer und senkte ihre Prognosen deutlich. Am pessimistischsten ist Commerzbank, die einen Einbruch um bis zu sieben Prozent erwartet. Erst 2010 könne es wieder aufwärts gehen, so die einhellige Einschätzung der Experten.

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