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Google will angeblich Twitter kaufen


Technologie-Übernahme  

Google will angeblich Twitter kaufen

03.04.2009, 17:12 Uhr | sky, dpa, dpa-AFX, t-online.de

Google will angeblich Twitter (Foto: imago)Google will angeblich Twitter (Foto: imago) Der Internet-Konzern Google verhandelt laut einem Medienbericht über den Kauf des populären Kurznachrichten-Dienstes Twitter. Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss, berichtete das amerikanische Technologie-Blog TechCrunch unter Berufung auf zwei voneinander unabhängige Quellen. Dem widerspreche allerdings ein anderer Informant, schränkte das gewöhnlich gut informierte Blog ein. Demnach seien die Gespräche noch in einer frühen Phase, zudem sei auch eine Kooperation der Unternehmen beim Aufbau einer Suchmaschine möglich.

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250 Millionen Dollar für Twitter?

Die "Financial Times Deutschland" berichtet unter Berufung auf nicht näher definierte Schätzungen, der Kaufpreis könne 250 Millionen Dollar betragen. Erst kürzlich habe der Social-Network-Dienst Facebook rund 500 Millionen Dollar für Twitter geboten.



"Wall Street Journal": Nur eine Kooperation

Der TechCrunch-Meldung widersprach jedoch das "Wall Street Journal": Die beiden Unternehmen hätten nur "produktbezogene Diskussionen" geführt, hieß es in einem Blog der Zeitung. Dabei sei es um eine Kooperation beim Aufbau einer Suchmaschine gegangen. Ein Google-Sprecher sagte auf Anfrage, man kommentiere Spekulationen und Marktgerüchte nicht. Die Börse gab sich unbeeindruckt: Die Google-Aktie notierte am Freitagnachmittag mit einem Minus von einem Prozent bei 359,17 Dollar.


Google hinkt hinterher

Über Twitter können Nutzer Kurznachrichten mit 140 Zeichen an einen großen Leserkreis verschicken - daher sprechen Experten von Micro-Blogging. Die abgesetzten Texte lassen sich über search.twitter.com in Echtzeit durchsuchen. Dadurch ist es möglich, Trends im Internet schnell aufzuspüren. Google indiziert Websites dagegen mit etwas Verzögerung und ist daher nicht ganz so aktuell.

Twitter am Hudson und in Bombay vorne

Twitter hat laut Schätzungen zwischen sechs und zehn Millionen Nutzer und wächst weiter rasant. Für Aufsehen sorgte der Dienst zuletzt unter anderem, als Augenzeugen nach Ereignissen wie dem Flugzeugabsturz auf dem Hudson River oder den Terroranschlägen von Bombay über den Dienst live berichteten. Das im März 2006 gegründete Unternehmen hat bislang kein Geschäftsmodell, konnte aber trotzdem insgesamt rund 50 Millionen Dollar Risikokapital einsammeln.


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