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USA: Arbeitslosenrate auf höchstem Stand seit 1983


Folgen der Finanzkrise  

US-Arbeitslosenrate auf höchstem Stand seit 1983

03.04.2009, 20:13 Uhr | dpa, dapd

Immer mehr Menschen in der USA verlieren ihre Jobs (Quelle: imago)Immer mehr Menschen in der USA verlieren ihre Jobs (Quelle: imago) Die weltweite Rezession hat den US-Arbeitsmarkt weiter fest im Griff. Die Arbeitslosenrate stieg im März auf 8,5 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Ende 1983. Nach Angaben des Arbeitsministeriums gingen allein im letzten Monat 663.000 Jobs verloren. Die Zahl der Arbeitslosen stieg somit auf 13,2 Millionen Menschen.

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Seit Dezember 2007 fünf Millionen mehr Arbeitslose in den USA

Seit Beginn der Rezession im Dezember 2007 sind den Angaben zufolge 5,1 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden, davon fast zwei Drittel in den vergangenen fünf Monaten. Jobverluste gab es im März nahezu in allen Branchen mit Ausnahme des Bildungs- und des Gesundheitsbereichs. Die Zahl der Beschäftigten, die wegen der Konjunkturkrise nur noch in Teilzeit arbeiten, stieg um 423.000 auf neun Millionen.

USA stecken in schwerer Rezession

Das letzte Mal, dass die US-Arbeitslosenquote bei 8,5 Prozent stand, war im November 1983. Damals war die amerikanische Wirtschaft allerdings auf Erholungskurs von der schweren Rezession der Jahre 1981/82. Jetzt steckt die USA mitten in einer schweren Wirtschaftskrise.

Analysten weiter skeptisch

Kein Wunder, dass Analysten die Lage weiter kritisch beurteilen. Für die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist kein Ende der schrecklichen Nachrichten vom Arbeitsmarkt zu erkennen. Der annualisierte Rückgang des Arbeitsvolumens im ersten Quartal übertreffe noch den Rückgang des Schlussquartals 2008.. Daher sei zu befürchten, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal abermals deutlich geschrumpft ist.

Belastung für Kaufkraft der Verbraucher

Die fortgesetzte Verschlechterung des US-Arbeitsmarktes belastet nach Einschätzung der Commerzbank die Kaufkraft der privaten Verbraucher. "Zum einen verlieren viele Menschen ihre Jobs, zum anderen wird sich der Lohnzuwachs in den nächsten Monaten weiter abschwächen", heißt es in einer Studie.

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