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Autovermietung: Kunden zwingen Sixt in die Knie


Mietwagen  

Preiserhöhung: Kunden zwingen Sixt in die Knie

07.04.2009, 15:17 Uhr | cs, dpa, AFP, t-online.de

Sixt verzichtet auf sein neues Preismodell (Quelle: dpa)Sixt verzichtet auf sein neues Preismodell (Quelle: dpa) Sixt ist mit seinem neuen Preismodell gescheitert. Nach massiven Kundenprotesten verzichtet Deutschlands größter Autovermieter auf die vor kurzem eingeführte Abrechnung mit Zusatzgebühren für mehr als 200 Kilometer pro Miettag. "Es gab negative Kundenreaktionen und das hat dazu geführt, dass Sixt zum alten System zurückkehrt", so ein Sixt-Sprecher. Nun können Kunden mit ihrem Mietwagen wieder so viel fahren wie sie wollen.

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Sixt: "Frei-km-für-alle"

Der Autovermieter hatte erst vor zwei Wochen ein neues Preismodell eingeführt, nachdem Kunden ab Kilometer 200 für jeden zusätzlichen Fahrtkilometer eine Extragebühr zahlen sollten. Der Konzern erhoffte sich dadurch Mehreinnahmen. Jetzt wirbt Sixt dagegen mit dem Spruch "Frei-km-für-alle" und gewährt seinen Kunden einen Rabatt in Höhe von "20 Prozent auf alles".

Europcar lässt sich nicht beirren

Konkurrent Europcar will an der geplanten Einführung der Zusatzgebühren vom 9. April an festhalten. "Letztlich ist es eine Preiserhöhung, aber wir sind überzeugt, dass die Branche nicht darum herumkommt", sagte eine Sprecherin. Die Laufleistung der Autos sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Diese Kosten müssten an die Verursacher weitergegeben werden. "Wir bleiben bei der Einführung. Es gibt Fragen dazu, aber wir glauben, dass wir das unseren Kunden ganz gut erklären können." Auch Hertz plant kilometerabhängige Preise. Ein Starttermin hierfür stehe aber noch nicht fest. Wettbewerber Avis wartet laut der "Financial Times Deutschland" vorerst ab und beobachtet, wie die Kunden auf die Neuerungen reagieren.

Wirtschaftskrise belastet auch die Autovermieter

Die neuen Preismodelle sind eine Reaktion der Autovermietungen auf das veränderte Verhältnis zu Herstellern und Händlern. Wegen der Wirtschaftskrise wollen die Autovermieter ihre Flotten verkleinern. Händler und Hersteller ihrerseits ändern derzeit die Vertragsbedingungen, zu welchen die Vermieter Autos nach der Nutzung ohne Mehrkosten zurückgeben können.

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