Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

Industrieumsätze auch im Februar eingebrochen


Konjunktur  

Industrieumsätze auch im Februar eingebrochen

14.04.2009, 17:30 Uhr | bab, dpa, t-online.de

Der Industrie brechen die Umsätze weg (Quelle: imago images)Der Industrie brechen die Umsätze weg (Quelle: imago images) Die Talfahrt der deutschen Industrie hat sich im Februar noch verschlimmert. Wie das Statistische Bundesamt in seinem neuesten Bericht mitteilt, sackten die Umsätze im verarbeitenden Gewerbe im Vergleich zum Vorjahr um 23,3 Prozent ab. Das ist der stärkste Einbruch gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1991 und bereits der zweite Rückgang in Folge. Im Januar waren die Umsätze um 19,9 Prozent zurückgegangen.

Gehälter - Was Europas Top-Manager verdienen
Geld vom Staat - Der "Investitions- und Tilgungsfonds"
Konjunkturpaket II - Das steckt in dem Mega-Programm

Starke Schwankungen

Auf Monatssicht sank der reale Umsatz saison- und arbeitstäglich bereinigt um 4,3 Prozent nach einem Rückgang von 6,6 Prozent im Januar 2009. Hier gab es im Geschäft mit inländischen Abnehmern Einbußen von 4,6 Prozent, die Auslandsumsätze gaben um 3,8 Prozent nach. Innerhalb des Auslandsgeschäfts nahm der Absatz in die Eurozone um 5,9 Prozent  ab; für das restliche Ausland wurde ein Rückgang von 1,9 Prozent  registriert. Im Januar Betrug das Minus hier noch 14,6 Prozent.



Industrieumsätze brechen im Februar weg (Quelle: dpa)Industrieumsätze brechen im Februar weg (Quelle: dpa)

Autobauer leiden am stärksten

Im Februar gab vor allem der Auslandsumsatz nach: Er brach um 27,5 Prozent ein. Im Inland erlösten die Unternehmen 19,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Am stärksten spürten wie im Januar die Autohersteller und ihre Zulieferer die Wirtschaftskrise: Ihr realer Umsatz sank im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 39,6 Prozent. Bei Metallerzeugern und -bearbeitern gab es ein Minus von 29,9 Prozent, der Maschinenbau verlor 22,3 Prozent. Chemiehersteller setzten 25,8 Prozent weniger um als im Februar 2008.

Spitzentreffen in Berlin

Angesichts der anhaltenden Krise hat die Bundesregierung erneut Topmanager und hochrangige Vertreter von Verbänden und Wissenschaft zu einem Spitzentreffen ins Kanzleramt eingeladen. Bei der Gesprächsrunde am 22. April gehe es um eine Beurteilung der aktuellen Lage sowie die Einschätzung, welche Wirkung die bisher beschlossenen Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur entfaltet haben, bestätigte das Bundespresseamt in Berlin. Die Vorbereitung eines weiteren Konjunkturpakets sei hingegen nicht Thema des Treffens, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Mehr zum Thema:
Nachrichtenüberblick - Aktuelle Konjunkturmeldungen


Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe