Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Deutscher Maschinenbau verbreitet Hoffnung


Hannover Messe  

Deutscher Maschinenbau verbreitet Hoffnung

29.04.2009, 12:05 Uhr | sky, t-online.de, dpa

Der deutsche Maschinenbau sieht Hoffnung (Foto: ddp)Der deutsche Maschinenbau sieht Hoffnung (Foto: ddp) Die von der Wirtschaftskrise schwer gebeutelten deutschen Maschinenbauer sehen Licht am Ende Tunnels. "Wir rechnen ab Jahresmitte mit einem Ende der bisherigen Talfahrt bei den Auftragseingängen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VDMA, Hannes Hesse, auf der Hannover Messe. "Und zwar in der gesamten Breite des Maschinenbaus." Bereits heute kämen wieder vermehrt Bestellungen aus China, Indien und Brasilien herein. "Wir gehen aber nicht davon aus, dass es eine Blitzerholung geben kann."

Gehälter - Was Europas Top-Manager verdienen
VW, Audi & Co. - Deutschlands wertvollste Marken
"Forbes"-Liste - Die Finanzkrise trifft auch Milliardäre
Konzern-Giganten aus den USA - Die Rangliste Fortune 500

Konjunkturprogramme müssen es richten

Seit Mitte vergangenen Jahres gehen die Auftragseingänge kontinuierlich zurück. Den Höhepunkt des Einbruchs gab es in den ersten beiden Monaten dieses Jahres mit beinahe einer Halbierung der Bestellungen. "Wir rechnen spätestens ab Mai mit niedrigeren Minusraten", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. Er begründete seine Einschätzung im Wesentlichen mit den drastisch gesunkenen Lagerbeständen bei den Kunden und mit der endenden Welle an Stornierungen. "Außerdem sollten auch die weltweit aufgesetzten Konjunkturpakete allmählich greifen."


Produktion bricht um ein Viertel ein

Zu Jahresbeginn ist die Produktion insgesamt um fast ein Viertel geschrumpft. Besonders bei den Herstellern von Bau-, Druck-, Textil- und Werkzeugmaschinen stehen die Bänder still, während die Zulieferer für die Energiebranche noch vergleichsweise gut zu tun haben. Auf den Zweigen Infrastruktur, Energieerzeugung, Energieeffizienz und Umwelttechnologie ruht auch die Hoffnung der Maschinenbauer auf eine baldige Besserung. Besonders aus Asien sollen dabei die Aufträge kommen.

China überholt Deutschland

China ist gleichzeitig aber auch einer der größten Konkurrenten. Das Reich der Mitte ist im vergangenen Jahr zum weltgrößten Maschinenbau-Produzenten aufgestiegen und hat damit Deutschland überholt. Die Chinesen kamen auf einen Marktanteil von 17,2 Prozent, die heimischen Hersteller auf 14,7 Prozent. Der bisherige Spitzenreiter USA landete mit einem Anteil von 14,6 Prozent nur noch auf Rang drei. Es folgen Japan (11,8 Prozent) und mit Abstand Italien (6,8 Prozent).


Plus von acht Prozent

Zwar konnten die deutschen Unternehmen ihren Umsatz trotz der Wirtschaftskrise noch um acht Prozent auf 233 Milliarden Euro hochschrauben, die Konkurrenten aus China wuchsen jedoch um 30 Prozent auf 271 Milliarden Euro. Dagegen schlug die Rezession bei den US-Amerikanern mit einem Umsatzrückgang von zehn Prozent auf 231 Milliarden Euro bereits kräftig zu. In dem Land hatte die Finanzkrise ihren Ausgangspunkt genommen.

25.000 Jobs sind bedroht

Trotz der erwarteten Aufhellung im Sommer hält der VDMA an seiner Einschätzung fest, dass in diesem Jahr in Deutschland bis zu einem Fünftel weniger Maschinen hergestellt werden. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Belegschaften: Waren Ende des vergangenen Jahres erst 26.000 Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit, so sind es mittlerweile geschätzt vier Mal so viele. Das ist jeder zehnte Maschinenbauer. Hesse räumte ein, dass nicht in jedem Falle Entlassungen vermieden werden könnten. "Es gibt eine Zunahme von Insolvenzen." Er rechnet mit insgesamt 25.000 wegfallenden Stellen in der Branche. Grundsätzlich gelte aber: "Die Unternehmen stehen zu ihren Belegschaften."


Mehr Themen:
Stahlkrise - ThyssenKrupp baut wohl noch mehr Jobs ab
Fortune 500 - Exxon neuer Umsatz-Spitzenreiter
Zulieferer unter Druck - Conti will das Geld kürzen
Opel - Allianz mit Fiat?
Autokrise - GM will Saab zum Nulltarif abgeben
US-Autokrise - US-Regierung plant angeblich Einstieg bei GM

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe