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Deutsche Post: Geschäftseinbruch beschleunigt - Boden erreicht?


Deutsche Post  

Post: Geschäftseinbruch beschleunigt - Boden erreicht?

21.04.2009, 14:10 Uhr | mash, t-online.de, dpa-AFX

 Frank Appel,  Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post AG (Foto: dpa) Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post AG (Foto: dpa) Der Geschäftseinbruch bei der Deutschen Post hat sich im ersten Quartal bei allen Produkten und Geschäftsfeldern beschleunigt. Konzernchef Frank Appel sieht aber eine Bodenbildung: "Wir haben im März keine weitere Verschlechterung im Vergleich zu Januar und Februar gesehen. Es fühlt sich so an, als hätten wir den Boden erreicht", sagte Appel auf der Hauptversammlung.

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Ergebnisse enttäuschen Markt

"Auch wenn die Reaktionen der Märkte teilweise irrational sind und sich die Stimmung ebenso schnell wieder drehen kann, bereiten wir uns auf ein Anhalten der Wirtschaftskrise vor", sagte Appel. Der DAX-Konzern treffe daher Vorkehrungen für den Fall eines längeren Abschwungs. Vor allem im Briefgeschäft, dem größten Gewinnlieferanten der Post, schlägt der derzeitige Nachfrageeinbruch auf die Ergebnisse durch. Daher will die Post noch stärker auf die Kostenbremse treten. An der Börse verlor die Post-Aktie 1,4 Prozent auf 9,23 Euro in einem insgesamt leicht positiven Markt.

Post reagiert empfindlich auf Krise

Die Krise trifft die Post stärker als viele andere Unternehmen. "Unser Markt ist traditionell zweimal so stark gewachsen wie das Bruttosozialprodukt", sagte Appel. "In diesen Zeiten erleben wir den Ausschlag in die andere Richtung, aber wir sind zuversichtlich, dass wir, wenn es aufwärts geht, wieder zu altem Wachstum finden."

Neuer Kurs bis 2015 festgelegt

Operativ sieht Appel die Post in sicherem Fahrwasser. "Wir haben im vergangenen Jahr klar Schiff gemacht", so der Vorstandsvorsitzende. "Mit der Strategie 2015 haben wir jetzt einen neuen Kurs vorgegeben und gehen davon aus, dass wir relativ sicher durch die stürmische See segeln können, die vor uns liegt." Die Hauptversammlung wird am Nachmittag über den Dividendenvorschlag für das vergangene Jahr in Höhe von 60 Euro Cent pro Aktie entscheiden.

Belastungen durch amerikanisches Expressgeschäft geringer

Dank der Restrukturierung des hochdefizitären amerikanischen Expressgeschäfts hat die Belastung der Sparte auf die Gewinnlage des Konzerns gegen Ende des Quartals abgenommen. Außerhalb der USA war das Expressgeschäft in der ganzen Welt profitabel, wies insgesamt aber noch einen Verlust aus. In den anderen Geschäftsfeldern war das operative Ergebnis positiv.

Konzern-EBIT schrumpft

Eine EBIT-Verbesserung vor Einmaleffekten schaffte allerdings nur der Unternehmensbereich Supply Chain. Das Briefgeschäft schrumpfte beim EBIT trotz eines zusätzlichen Arbeitstags wegen der Krise und gestiegener Lohnkosten um rund 150 Millionen Euro. Das Konzern-EBIT schrumpfte wegen der Verluste des US-Expressgeschäfts um "weniger als 50 Prozent" und blieb in den schwarzen Zahlen.

Durch Einmaleffekte Vorjahres-Überschuss übertroffen

Unterm Strich konnte die Post dank Marktbewertung der Put-Optionen auf Postbankaktien den Vorjahres-Überschuss mit nahezu einer Milliarde Euro deutlich übertreffen. Die Deutsche Post DHL wird die vollständigen Zahlen für das erste Quartal am 6. Mai veröffentlichen.

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