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Schieflage bei Rosenthal größer als bisher bekannt


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Schieflage bei Rosenthal größer als bisher bekannt

22.04.2009, 11:26 Uhr | mfu, dpa-AFX, t-online.de

Porzellanhersteller Rosenthal sucht nach InvestorenPorzellanhersteller Rosenthal sucht nach Investoren (Quelle: ddp) Die Schieflage des insolventen Porzellanherstellers Rosenthal ist einem Pressebericht zufolge gravierender als bislang bekannt. Die Gesamtschulden des fränkischen Traditionsunternehmens beliefen sich auf 132,3 Millionen Euro und seien damit fast doppelt so hoch wie zunächst vermutet, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ).

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Rosenthal hat hohe Steuerschulden

Unter den Schulden seien auch rund 5,4 Millionen Steuerschulden. Die Zeitung aus München beruft sich auf einen vertraulichen Bericht von Insolvenzverwalter Volker Böhm an das zuständige Insolvenzgericht in Hof. Wie die "SZ" weiter schreibt, leidet Rosenthal zudem unter massiven Einbrüchen beim Auftragsbestand, der vor allem in den Monaten März und April um bis 30 Prozent unter Vorjahresniveau gelegen habe.

Keine Einigung mit Investoren

Damit nicht genug steht auch die Finanzierung einer Transfergesellschaft für entlassene Rosenthal-Mitarbeiter auf der Kippe. Rosenthal hatte wegen der Insolvenz erst vor kurzem 300 seiner 1200 Mitarbeiter in Deutschland entlassen. Auch die Suche nach Investoren kommt nicht voran. Eine Einigung mit der als Übernehmerin gehandelten italienischen Sambonet-Gruppe stehe nach monatelangen Verhandlungen weiter aus.

Umsatz liegt weiter im Plan

Insolvenzverwalter Böhm trat gegenüber der Zeitung jedoch Spekulationen entgegen, wonach Rosenthal bereits in den kommenden Wochen das endgültige Aus drohe. Die Fortführung sei nicht gefährdet, zitiert das Blatt Böhm. Dies gelte auch für den Fall, dass es nicht zu einer Einigung mit Sambonet komme. Ungeachtet der Auftragseinbrüche liege der Umsatz von Rosenthal im Plan, sagte Böhm.

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