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Opel: Abu Dhabi dämpft Hoffnungen auf Einstieg

Opel  

Abu Dhabi dämpft Hoffnungen auf Einstieg bei Opel

22.04.2009, 15:36 Uhr | mfu, dpa-AFX , dpa , t-online.de

Scheichs dämpfen Hoffnungen auf Opel-Einstieg (Quelle: imago images)Scheichs dämpfen Hoffnungen auf Opel-Einstieg (Quelle: imago images) Das Emirat Abu Dhabi hat Hoffnungen auf einen Einstieg beim angeschlagenen deutschen Autobauer Opel gedämpft. Er habe keine Informationen darüber, dass sein Land bei Opel investieren wolle, sagte Staatssekretär Mohammed Omar Abdullah vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung auf der Hannover Messe. Laut Medien stehen derweil andere Investoren für Opel bereit.

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Sondierungsgespräche mit Rüttgers

Das Emirat war vor einem Monat beim Autobauer Daimler eingestiegen und wird auch immer wieder als Interessent für die General-Motors-Tochter Opel gehandelt. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hatte bereits Sondierungsgespräche zu Opel mit der Königsfamilie Abu Dhabis geführt.

Abu Dhabi vertraut auf "Made in Germany"

Opel-Fahrzeuge seien aber durchaus bekannt in Abu Dhabi, führte er im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX aus. Das Emirat interessiert aber auch noch für andere Branchen in Deutschland. "Wir vertrauen den Produkten", sagte Abdullah. Maschinen "Made in Germany" seien effizient und besäßen eine hohe Qualität.

Medien: Cerberus will sich an Opel beteiligen

Trotz der vorläufigen Absage aus dem Emirat können die Opelaner weiter auf andere Investoren hoffen: Der US-Finanzinvestor Cerberus will sich nach einem Pressebericht an einem möglichen neuen europäischen Opel-Konzern beteiligen. Im Gespräch sei ein Einstieg von bis zu 25 Prozent, schreibt die "Rheinische Post" unter Berufung auf Regierungskreise. Cerberus ist auch an dem gefährdeten US-Autobauer Chrysler beteiligt und hält Anteile an einigen Autozulieferern.

Auch Fiat steht bereit

Auch der italienische Autokonzern Fiat ist nach einem Bericht des Magazins "auto motor und sport" zu einer Mehrheitsbeteiligung an Opel bereit. Trotz des offiziellen Dementis der Fiat-Zentrale in Turin soll es bereits Gespräche zwischen Fiat-Chef Sergio Marchionne und dem Vorstandschef des Opel-Mutterkonzerns General Motors, Fritz Henderson, gegeben haben, berichtete das Magazin am Mittwoch vorab. Dies will "auto motor und sport" aus gut informierten Kreisen beider Konzerne erfahren haben.

Opel-Investment nicht nur "Plan B"

Marchionne sehe ein Opel-Investment inzwischen nicht nur als "Plan B" im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen mit Chrysler, sondern als zusätzliche Chance zur Erzielung von Mengenvorteilen. Den Informationen des Magazins zufolge ist Fiat stark an den Entwicklungskapazitäten in Rüsselsheim interessiert und braucht den Zugang zu Kompakt- und Mittelklasse-Architekturen, wie sie Opel mit dem Astra und Insignia bieten kann. Auch für Opel könnten sich Vorteile ergeben. So sei Opel an der Technologie von Fiat im Bereich Kleinwagen und kleiner Motoren interessiert. Ein Opel-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

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