Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Luxusgüterkonzern LVMH spürt die Krise


Konsum  

Luxusgüterkonzern LVMH spürt die Krise

23.04.2009, 16:33 Uhr | bv, AFP, dpa-AFX, t-online.de

Louis Vuitton - Mode und Lederwaren retten LVMH-Zahlen (Quelle: imago)Louis Vuitton - Mode und Lederwaren retten LVMH-Zahlen (Quelle: imago) Luxus geht doch nicht immer. Der französische Luxusgüterkonzern LVMH bekommt die Wirtschaftskrise zu spüren. Nachdem der Umsatz in den vergangenen Quartalen noch deutlich gesteigert werden konnte, ging er in den ersten drei Monaten 2009 deutlich zurück. Auf vergleichbarer Basis sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Einbruch von sieben Prozent registriert worden, berichtete die LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton SA in Paris. Nach absoluten Zahlen sei der Umsatz mit 4,02 Milliarden Euro (2007: 4,00 Mrd. Euro) aber nahezu konstant geblieben.

Gewinner der Krise - Gelddrucker, Wodkahersteller und Burgerbrater
Tradition verpflichtet - Deutschlands älteste Unternehmen
Märklin, Pfaff oder Grundig - Insolvente Traditionsunternehmen

Verbraucher sparen beim Cognac

Bemerkbar machte sich die Krise bei LVMH dennoch unter anderem im Getränkebereich. Die Nachfrage nach Champagner war schwach, hieß es. Wein und Spirituosen hätten 16 Prozent weniger umgesetzt. Auf vergleichbarer Basis konnte lediglich im Geschäft mit Mode und Lederwaren ein Umsatzplus (vier Prozent) verbucht werden. Den deutlichsten Einbruch gab es mit einem Minus von 41 Prozent im Geschäft mit Uhren und Schmuck.

LVMH will Marktanteile ausbauen

Eine konkrete Prognose für die laufende Geschäftsentwicklung gab es von LVMH nicht. Ziel sei es, den Marktanteil weiter auszubauen, so der weltgrößte Anbieter von Luxuskonsumgütern. Dies sei bereits im ersten Quartal trotz des unvorteilhaften wirtschaftlichen Umfeldes gelungen.

Kein Verkauf von Tochtergesellschaften

LVMH will nun Kosten senken und streicht dazu zunächst rund 20 Stellen beim Schweizer Uhrenhersteller Zenith. Nicht äußern wollte sich die Gruppe zu Gerüchten, sie könne ihre Wein- und Spirituosen-Tochter Moët Hennessy verkaufen.

Champagner perlt deutlich seltener im Glas

Am Mittwoch hatten die französischen Champagner-Hersteller gemeldet, der Absatz des Schaumweins sei im ersten Quartal weltweit um 30 Prozent eingebrochen. Allerdings sei der Absatz 2007 und 2008 ungewöhnlich hoch gewesen, so dass er nun wieder auf dem Niveau von 2005 und 2006 liege.

Mehr Themen:
Rosenthal - Schieflage größer als bisher bekannt
Ranking - Die wertvollsten deutschen Marken
Richtig investiert - Die zehn reichsten Deutschen
Online einkaufen - Das sollten Sie beachten
Ranking - Vorstandsgehälter der DAX-Bosse
Fortune-Ranking - Die größten Konzerne weltweit

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die DSL-Alternative mit LTE50. Pausieren jederzeit möglich
zum Homespot 200 bei congstar
Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2019