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Continental hält weitere Werksschließungen für möglich


Autozulieferer  

Conti hält weitere Werksschließungen für möglich

29.04.2009, 19:13 Uhr | lgs, t-online.de, AFP

Triste Zeiten für die Conti-Mitarbeiter (Quelle: dpa)Triste Zeiten für die Conti-Mitarbeiter (Quelle: dpa) Der Autozulieferer Continental hält angesichts der massiven Krise der Autoindustrie weitere Werkschließungen in Europa und weltweit für möglich. "Leider ist das denkbar", sagte Konzernchef Karl-Thomas Neumann im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. Conti habe "erhebliche Überkapazitäten in allen Bereichen".

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Branche braucht Jahre zum Überwinden der Krise

Zwar gebe es derzeit erste Anzeichen, dass die Nachfrage in der Autoindustrie wieder anziehe, "aber das eben auf einem sehr niedrigen Niveau", sagte Neumann. Es werde noch vier oder fünf Jahre dauern, bis die Branche ihre beispiellose Krise überwunden habe. Jedoch habe Conti die Hoffnung, dass das erste Quartal 2009 "das schlechteste war und wir das Schlimmste hinter uns haben".


Conti-Werke sollen geschlossen werden

An seinem Plan, die beiden Reifenwerke in Hannover-Stöcken und im französischen Clairoix zu schließen, halte Conti dennoch fest, sagte Neumann. "Das Projekt stellt sich für uns noch so dar wie vor wenigen Wochen." Conti hat angekündigt, die beiden Standorte aufgrund der rückläufigen Nachfrage nach Autoreifen aufgeben zu wollen. Vom Aus sind insgesamt 1900 Beschäftigte betroffen.

Umsatz schrumpfte um 35 Prozent

Conti meldete für die Monate Januar bis März einen Verlust von 267 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte der Zulieferer noch einen Gewinn von 167 Millionen Euro eingefahren. Der Umsatz schrumpfte demnach im ersten Quartal um 35 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro.

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