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Bsirske will Manager bis zu 80 Prozent besteuern


Managergehälter  

Bsirske will Manager bis zu 80 Prozent besteuern

27.05.2009, 13:54 Uhr | mfu, dapd, t-online.de

Bsirske fordert Manager stärker zu besteuernBsirske fordert Manager stärker zu besteuern (Quelle: ddp) Der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, Frank Bsirske, will die Manager stärker zur Kasse bitten. Bsirske kann sich sogar eine Besteuerung von bis zu 80 Prozent der Gehälter vorstellen. So will der Ver.di-Chef die "Kultur der Maßlosigkeit" beenden.
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Schluss mit der steuerlichen Absetzbarkeit der Vorstandsbezüge

"Es muss beispielsweise damit Schluss gemacht werden, dass Unternehmen die Vorstandsbezüge von der Steuer absetzen können", sagte Bsirske in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Wenn die Managerbezüge dann immer noch nicht sänken, sei es an der Zeit, sie stärker zu besteuern. Bsirske schlug vor, sie "sie zu 80 Prozent zu besteuern, so wie das in den 1930er Jahren in den USA der Fall gewesen ist".

Scharfe Kritik an Ackermann

Auch mit Blick auf Deutschen Bank-Chef Josef Ackermann forderte der Ver.di-Chef, eine "Kultur der Maßlosigkeit" zu beenden. Ackermann hatte von Renditezielen von 25 Prozent gesprochen. Es dürfe nicht sein, dass die Bürger die Zeche zahlen müssten für das "Spekulationsfieber" von Managern, die mit goldenen Handschlägen und Millionenabfindungen verabschiedet würden. Die große Koalition will die geplanten neuen Regeln für Manager verschärfen.

Warnung vor Unruhen keine Panikmache

Die Warnungen vor möglichen gesellschaftlichen Folgen der Wirtschaftskrise sollten nach Ansicht von Bsirske nicht als Panikmache abgetan werden. Die Äußerungen von DGB-Chef Michael Sommer und der SPD-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, Gesine Schwan, seien noch "relativ zurückhaltend" gewesen. Beide waren teils heftig für ihre Aussagen kritisiert worden. "Man sollte nicht den Boten köpfen, der die Nachricht überbringt, sondern sich den Problemen selbst zuwenden", forderte Bsirske.

Bsirske fordert Konjunkturpaket

Bsirske erneuerte seine Forderung nach einem dritten Konjunkturpaket in Höhe von 100 Milliarden Euro. Die bisher ergriffenen Maßnahmen reichten nicht aus. Sie setzten zu spät ein und seien zum Teil auch widersprüchlich. "Wir haben es mit einer ganz anderen Dimension von Krise zu tun, als sie im Januar erwartet worden war", sagte der Bsirske. "Da liegt es doch nahe, dass jetzt verstärkt gegengesteuert werden muss."

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